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Gefahr von Wald-und Flächenbränden weiter hoch

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz.

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz.

Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Cottbus (dpa/bb). Die Gefahr von Wald- und Flächenbränden ist in Brandenburg trotz einiger regionaler Gewitter weiter hoch. Am Sonntag galt für die vier südlichen Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Teltow-Fläming die zweithöchste Waldbrandwarnstufe, für die restlichen Kreise im Land die mittlere Gefahrenstufe. Es sei nach wie vor viel zu trocken, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Lausitz in Cottbus.

Im Kreis Elbe-Elster brannte es nach seinen Angaben auf 9 Hektar Ödlandfläche. In Mühlberg an der sächsischen Landesgrenze mussten wieder Glutnester abgelöscht werden, dort war vor gut anderthalb Wochen in der Gohrischheide in Sachsen ein Feuer ausgebrochen und hatte sich in Richtung des brandenburgischen Mühlberg (Elbe-Elster) ausgeweitet. Mehr als 800 Hektar standen zeitweise in Flammen. Zwischenzeitlich waren in Bad Liebenwerda zwei Ortschaften evakuiert worden.

Zu Wochenbeginn soll sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes das trockene Sommerwetter fortsetzen. Am Montag werden 24 bis 28 Grad und einige Quellwolken erwartet, auch am Dienstag soll es meist trocken bleiben bei Höchsttemperaturen zwischen 23 und 27 Grad.