Teltow-Fläming

Österreicher übernehmen Brandenburger Urstromquelle

Leitungswasser fließt in ein Glas, das in einem Spülbecken steht.

Leitungswasser fließt in ein Glas, das in einem Spülbecken steht.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Baruth (dpa/bb). Die österreichischen Getränkekonzerne Red Bull und Rauch übernehmen den auf der Kippe stehenden Getränkelieferanten Brandenburger Urstromquelle in Baruth (Teltow-Fläming). Das Unternehmen gehört bislang zur Gruppe Altmühltaler Mineralbrunnen. Mit dieser sei eine «grundsätzliche Einigung zur Übernahme und Weiterführung» des Standorts getroffen worden, teilten Red Bull und Rauch am Freitag mit. «Die entsprechenden nötigen rechtlichen und technischen Abklärungen laufen bereits. Der Zeitplan sieht deren Abschluss bis Jahresende vor.»

Am Standort in Baruth arbeiteten bislang rund 300 Beschäftigte. Vor wenigen Monaten hatten die Altmühltaler Mineralbrunnen angekündigt, das Werk Ende Juli zu schließen. Als Grund wurden gekündigte Großaufträge angeführt. Zu den Kosten der Übernahme wurde am Freitag zunächst nichts bekannt.

«Die Ansiedlung von Red Bull mit dem Partner Rauch Fruchtsäfte ist eine hervorragende Nachricht. Für Baruth, für ganz Brandenburg und vor allem für die Beschäftigten am Standort», teilte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Freitag mit. «Die Investition aus Österreich sichert die Fortführung der Getränkeproduktion in Baruth.»