Blaulicht-Blog

Fünfjähriger stirbt nach schwerem Unfall in Prenzlauer Berg

| Lesedauer: 5 Minuten
Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild).

Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 1. Juli 2022.

Prenzlauer Berg: Junge läuft vor Auto und wird tödlich verletzt

Ein Kind, das am Donnerstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg lebensgefährlich verletzt wurde, ist in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Wie die Polizei mitteilte, soll der Fünfjährige gegen 16.25 Uhr im Beisein seines Vaters und weiterer Personen auf einer Mittelinsel in Höhe der Gudvanger Straße gewartet haben. Im weiteren Verlauf soll das Kind plötzlich und ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, mit seinem Fahrrad auf die Fahrbahn der Wichertstraße gefahren sein. Ein 79-Jähriger, der zeitgleich mit seinem Fahrzeug von der Stahlheimer Straße kommend in Richtung Dunckerstraße unterwegs war, erfasste das Kind mit seinem Wagen. Der Junge wurde bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erstversorgt. Trotz einer Notoperation erlag das Kind in einem Krankenhaus am Freitagmorgen seinen Verletzungen.

A15: Zoll beschlagnahmt 400.000 unversteuerte Zigaretten

Zöllner haben 400.000 unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt. Der Steuerschaden betrage etwa 65 000 Euro, teilte das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) am Freitag mit. Die Beamten hatten am Mittwoch einen Lastwagen auf der Autobahn 15 in Richtung Berlin aus dem Verkehr gezogen und an einer Anschlussstelle kontrolliert. Der Fahrer gab zunächst an, lediglich zwei Zigarettenschachteln dabei zu haben. Bei der Kontrolle des Laderaums kamen jedoch zwei Paletten mit jeweils 20 Kartons voller Zigaretten zum Vorschein.

Mitte und Marzahn: Autos angezündet

Zu zwei Brandstiftungen an geparkten Fahrzeugen am Donnerstagabend und am Freitagmorgen ermittelt ein Brandkommissariat. Gegen 19.40 Uhr bemerkte ein Autofahrer einen Brandschaden am Kotflügel, als er seinen zuvor in der Spenerstraße in Moabit geparkten Wagen aufsuchte. Die Feuerwehr musste nicht mehr alarmiert werden. Der 36-Jährige informierte die Polizei und erstattete Anzeige.

Ein Passant entdeckte gegen 3.20 Uhr in der Karl-Holtz-Straße in Marzahn einen brennenden Reifen an einem geparkten Auto und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Einsatzkräfte der Polizei konnten den Kleinbrand mit einem Feuerlöscher bekämpfen. In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Eine politische Tatmotivation ist laut Polizei bislang nicht erkennbar.

Zehlendorf: Autofahrerin fährt E-Scooter-Fahrer an

Donnerstagnachmittag ist in Zehlendorf ein E-Scooter-Fahrer schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 35-jährige Frau mit ihrem Auto gegen 16.30 Uhr auf der Onkel-Tom-Straße in Richtung Hüttenweg unterwegs. Als sie rechts in einer dortigen Parkbucht einparkte, soll es zum Zusammenstoß mit einem 39-jährigen E-Scooter-Fahrer, der ebenfalls die Onkel-Tom-Straße in Richtung Hüttenweg befuhr, gekommen sein. Durch die Kollision mit dem Fahrzeug stürzte der Mann zu Boden und erlitt schwere Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,1 Promille. Die 35 Jahre alte Frau verletzte sich nicht.

Spandau: Männer gehen mit Messer und Eisenstange aufeinander los

In Spandau sind am Donnerstagabend nach Angaben der Polizei zwei Männer mit einer Eisenstange und einem Messer aufeinander losgegangen. Einer der beiden wurde dabei verletzt. Zeugen hatten gegen 20.30 Uhr die Polizei in die Zeppelinstraße alarmiert. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf mehrere Männer, von denen einer der Anwesenden diverse Verletzungen aufwies. Alle Beteiligten berichteten, dass es zwischen einem 52-Jährigen und einem 41-Jährigen aufgrund von noch ausstehenden Zahlungen zu Streitigkeiten gekommen sei. Beide Männer machten teilweise unterschiedliche Angaben.

Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der 41-Jährige bei der Auseinandersetzung eine Eisenstange eingesetzt und den Älteren damit verletzt haben, dieser wiederum soll mehrfach versucht haben, seinen Kontrahenten mit einem Messer zu verletzten und zudem dessen Autoreifen zerstochen haben. Der 52-Jährige, gegen den nun wegen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung und einer Sachbeschädigung ermittelt wird, musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Gegen den 41-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, er blieb bei dem Streit unverletzt.

Wilmersdorf: 25-Jähriger nach Messerattacke im Maßregelvollzug

Nach einer Messerattacke in Wilmersdorf ist der Verdächtige im Maßregelvollzug untergebracht worden. Es liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass der 25-Jährige psychisch krank ist, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Mann soll in der Nacht zum Donnerstag auf einem Gehweg der Berliner Straße einen 27-Jährigen beim Vorbeigehen unvermittelt mit einem Messerstich am Hals verletzt haben. Der Schwerverletzte wurde zunächst vor Ort versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest. Eine Ermittlungsrichterin erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Mehr Polizeimeldungen:

( dpa/BM )