Rechtsverteidiger

Hertha-Neuzugang Kenny lobt Enthusiasmus von Trainer Schwarz

Jonjoe Kenny in Aktion für Schalke 04.

Jonjoe Kenny in Aktion für Schalke 04.

Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb). Herthas neuer Rechtsverteidiger Jonjoe Kenny sieht nach seinen ersten Tagen beim Hauptstadtclub eine gute Verbindung zu Trainer Sandro Schwarz. «Ich mag, wie er spielen lassen will. Sein Enthusiasmus für das Spiel, den er auf dem Feld zeigt, ist sehr gut», sagte der 25-Jährige am Mittwoch im Trainingslager der Berliner im Trainingszentrum im brandenburgischen Kienbaum. Das passe gut zu ihm, sagte Kenny, der in der Fußball-Bundesliga bereits für den FC Schalke 04 spielte. Der Engländer war vor gut zwei Wochen vom Premier-League-Verein FC Everton ablösefrei zu Hertha BSC gewechselt.

Sein erster Eindruck von Berlin sei sehr positiv. «Es ist eine wirklich gute Stadt. Man kann viel machen. Es gibt viel Geschichte», sagte der gebürtige Liverpooler. Mit Everton gegen Liverpool, mit Schalke gegen Dortmund: Kenny hat schon einige Derbys bestritten und freut sich auch auf das Spiel der Hertha beim 1. FC Union Berlin am ersten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison: «Ich weiß, was es den Menschen in der Stadt bedeutet, diese Spiele zu gewinnen. Es sind Spiele, auf die man sich freut, um zu kämpfen und zu gewinnen.»

Für ihr zweites Trainingslager reist die Hertha vom 12. bis 23. Juli in Kennys Heimat. Den St. George’s Park, das National Football Centre in Burton upon Trent, kenne er von den englischen Jugend-Nationalmannschaften gut, sagte der 25-Jährige. «Ich war dort schon sehr oft. Es war fast wie ein zweites Zuhause für mich», sagte Kenny. Die Bedingungen dort seien die besten, um «hart zu arbeiten und besser zu werden».