Lehrermangel

Grundschule in Prenzlauer Berg will später starten

Ein Tafelschwamm in einem Klassenzimmer.

Ein Tafelschwamm in einem Klassenzimmer.

Foto: Annette Riedl/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb). Angesichts des Lehrkräftemangels will eine Grundschule in Prenzlauer Berg neue Wege gehen. Nach einem Konzept der Schulleitung soll der Unterricht eine halbe Stunde später beginnen, die Schulstunden sollen um fünf auf 40 Minuten verkürzt werden, wie die «Berliner Morgenpost» (Dienstag) berichtet. Auf diese Weise soll sich das Unterrichtsangebot an der Grundschule am Kollwitzplatz insgesamt auch bei knappen Lehrkräfteressourcen aufrechterhalten lassen. «Die Umsetzung des Konzepts ist fürs kommende Schuljahr geplant und wird durch eine Evaluierung zum Ende der beiden Halbjahre begleitet», zitiert die Zeitung aus einem Brief der Schulleitung an die Eltern.

Der reguläre Unterrichtsbeginn soll dabei auf 8.30 Uhr verschoben werden. Denn zur ersten Stunde seien die Personalprobleme gravierender, weil viele in Teilzeit beschäftigte Lehrkräfte ihre eigenen Kinder zu dieser frühen Uhrzeit noch nicht in Betreuung geben könnten. Beschlossene Sache ist das neue Konzept noch nicht: Die Gesamtkonferenz und die Schulkonferenz müssen noch zustimmen. Die Bildungsverwaltung teilte der «Berliner Morgenpost» mit, die Schulen könnten per Schulkonferenzbeschluss die Anfangsschulzeit selbst bestimmen.

( dpa )