Umwelt

BUND kritisiert private Brunnen und geringe Transparenz

dpa
Ein Gärten wird bewässert.

Ein Gärten wird bewässert.

Foto: dpa

Berlin. Mit privaten Brunnen können Gartenbesitzer ihre Gärten wässern, ohne auf den Wasserzähler achten zu müssen. Immer mehr Berliner nutzen das kostenlose Grundwasser. Umweltschützer sehen das kritisch. "Wir haben gerade ein großes Problem mit sinkenden Grundwasserständen. Dazu tragen solche privaten Brunnen bei", sagte Gewässerschutzexpertin Verena Fehlenberg vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) der Deutschen Presse-Agentur.

Fehlenberg kritisierte außerdem eine mangelnde Transparenz. Es fehle an Angaben zu den Brunnen und zur geförderten Wassermenge. "Die Dimension ist unbekannt und die Daten tauchen nicht in den Bilanzen auf", sagte Fehlenberg. Der Berliner Umweltverwaltung sind momentan mehr als 10.000 Brunnen bekannt.

© dpa-infocom, dpa:220623-99-765573/2

( dpa )