Einsatzkonzept

Berliner Polizei vor DFB-Pokalfinale: Fantrennung

dpa
Ein Blick in das leere Olympiastadion Berlin.

Ein Blick in das leere Olympiastadion Berlin.

Foto: dpa

Berlin. Die Berliner Polizei rechnet beim ersten DFB-Pokalfinale vor Zuschauern seit drei Jahren mit einem Fan-Interesse wie vor der Corona-Pandemie. Darauf habe man sich mit einem stadtweiten Einsatzkonzept eingestellt, sagte ein Sprecher der Behörde der dpa am Donnerstag. Ein deutlicher Schwerpunkt liege auf der Trennung der beiden Fanlager. Am Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) treffen im wohl ausverkauften Berliner Olympiastadion der SC Freiburg und RB Leipzig aufeinander. In den vergangenen beiden Jahren waren wegen der Corona-Maßnahmen keine Zuschauer und Zuschauerinnen im Stadion erlaubt gewesen.

RB Leipzig plant sein offizielles Fanfest ab 14.00 Uhr auf dem Hammarskjöldplatz an der Messe Berlin in der Nähe des Stadions im Westend. Die Freiburger werden ihr Fest den Angaben nach auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg ausrichten. Ab 11.00 Uhr soll dort gefeiert werden. Mehr als 27 000 SC-Fans sind nach Angaben des Vereins in Berlin dabei.

Die Polizei Berlin plant den gesamten Einsatz am Samstag nach jetzigem Stand mit 900 Polizistinnen und Polizisten. Zur Bewältigung der Einsatzlage wurden Kräfte aus anderen Bundesländern angefordert, sagte der Sprecher. Eine Einsatzeinheit aus Göppingen (Baden-Württemberg) mit rund 120 Einsatzkräften und eine Einheit aus Magdeburg in Sachsen-Anhalt mit rund 90 Kräften werden die Polizei Berlin unterstützen.

© dpa-infocom, dpa:220519-99-353187/2

( dpa )