Bildungssenatorin

Busse: Zahl der ukrainischen Schüler nicht vorhersagbar

dpa
Astrid-Sabine Busse (SPD), Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, spricht.

Astrid-Sabine Busse (SPD), Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, spricht.

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Berlin. Prognosen dazu, wie sich die Zahl der ukrainischen Kinder und Jugendlichen in Berliner Schulen entwickeln wird, sind nach Überzeugung von Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse schwer möglich. "Da bräuchte ich eine Glaskugel", sagte Busse am Freitag im Anschluss an eine Konferenz der Familienministerinnen und -minister in Berlin. "Das Kriegsgeschehen ist ausschlaggebend dafür, wie viele Menschen sich auf den Weg machen." Nach wie vor kämen jeden Tag Kriegsflüchtlinge in Berlin an. Rund die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. "Wir sind vorbereitet", sagte Busse.

Die Bilanz der Senatorin nach den bisherigen Erfahrungen ist positiv: "Wir haben 3200 Schülerinnen und Schüler einfach ins bestehende System aufgenommen. Um sich das einmal vorzustellen: Das sind mehr als sechs große Schulen", sagte sie. "Wir gucken, dass wir alles gut hinkriegen." Für die Kitas gebe es keine genauen Zahlen von den Trägern. Busse nannte eine Größenordnung von 200 bis 300 Kindern, die dort bereits betreut würden. Insgesamt sei mit einer weiter steigenden Zahl von ukrainischen Kindern und Jugendlichen in Berlin zu rechnen.

© dpa-infocom, dpa:220513-99-277020/2

( dpa )