Auszeichnung

Das sind die Nominierten für die Berliner Meisterköche 2022

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Annika Schönstädt
Michael Schulz vom Sternerestaurant „Irma la Douce“ ist der Berliner Meisterkoch des Jahres 2021.

Michael Schulz vom Sternerestaurant „Irma la Douce“ ist der Berliner Meisterkoch des Jahres 2021.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Die Jury hat ihre Vorauswahl getroffen: Diese Kandidaten sind für die Auszeichnungen bei den Berliner Meisterköchen 2022 nominiert.

Die Nominierten der Berliner Meisterköche 2022 stehen fest. Seit 1997 wird die Auszeichnung vom Wirtschaftsnetzwerk Berlin Partner verliehen, über 140 Preisträgerinnen und Preisträger wurden seitdem von einer unabhängigen Jury gewählt, zu der auch die Autorin dieses Textes gehört. Dazu zählen Marco Müller, Tim Raue, Sebastian Frank und Sonja Frühsammer.

In der Hauptkategorie dürfen dieses Mal Gal Ben Moshe aus dem „Prism“, Stephan Hentschel aus dem „Cookies Cream“, Jonas Zörner aus dem „Golvet“, René Frank aus dem „Coda“ und Björn Swanson aus dem „Faelt“ auf den Titel hoffen. Für Letzteren wäre es schon die zweite Auszeichnung, Swanson war 2019 Berliner Meisterkoch als Küchenchef im „Golvet“ geworden, mittlerweile betreibt er sein eigenes Restaurant.

Als Aufsteiger sind Christopher Kujanski aus dem „Pots“, Jonas Merold aus dem „Merold“, Kamel Haddad aus dem „12 Seasons“, Martin Müller aus dem „Oukan“ und Steven Zeidler aus dem „Bricole“ nominiert, als Gastgeberin und Gastgeber Serhat Aktas von „Der Weinlobbyist“, Régis Lamazère aus der „Brasserie Lamazère“, Nancy Großmann und Falco Mühlichen aus dem „Rutz“, Fabian Fischer aus dem „Bricole“ und Rebecca Bassoff aus dem „Estelle“.

Zum Szenerestaurant 2022 könnten „Crackers“, „Ezsra“, „Frühstück 3000“, Hafenküche“, „Terz“ oder „Café Frieda“ werden, zum Kiezmeister „Maître Philippe & Filles“, die „Markthalle Pfefferberg“, „Chungking Noodles“, „Wen Cheng Handpulled Noodles“ oder „Food Technique Berlin“.

In der jüngsten Kategorie Berliner Barkultur stehen „Bonvivant“, „Der Weinlobbyist“, „Velvet“, „Victoria Bar“ und die Bar im „Golvet“ zur Wahl.

Verleihung der Berliner Meisterköche soll wieder traditionell stattfinden

Jury-Vorsitzender Stefan Elfenbein zur Auswahl der Nominierten: „84 von den Jurymitgliedern vorgeschlagene Kandidaten standen in sechs Kategorien zur Wahl. Deutlich wurde: Genussvoll Neues, Buntes, Kreatives ist in allen Stadtteilen entstanden – und wird wertgeschätzt. Zudem wird noch passionierter, wohltuender und internationaler gekocht. Einen regelrechten Boom erleben Berlins authentische asiatische und auch südamerikanische Straßenküchen: in Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg steht man Schlange, Boombezirk ist Neuköllns Schillerkiez. Gute Küche, Vielfalt, Gastlichkeit – das haben wir Berliner klar aus der Krise mitgenommen – ist Lebensqualität.”

Die Entscheidung wird im Herbst erstmals erst bei der Meisterköche-Gala bekannt gegeben. Nach einer coronabedingten Pause 2020 und einer Open-Air-Veranstaltung 2021 soll die Verleihung in diesem Jahr wieder ganz traditionell stattfinden.