Eishockey

Eisbären Berlin verlieren erstes DEL-Finale gegen München

dpa
Ein Eishockeyspieler spielt den Puck.

Ein Eishockeyspieler spielt den Puck.

Foto: dpa

Berlin. Die Eisbären Berlin mussten im ersten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine Heimniederlage hinnehmen. Am Freitagabend verlor der Titelverteidiger gegen den EHC Red Bull München mit 3:4 (2:0, 1:3, 0:1) und liegt nun in der Best-of-Five-Serie mit 0:1 hinten. Kevin Clark, Zach Boychuk und Leonhard Pföderl trafen für die Hauptstädter, die das Spiel im zweiten Drittel nach einer 3:0-Führung noch aus der Hand gaben.

Vor 10.015 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof überstanden die Hausherren eine frühe Drangphase der Gäste erfolgreich und fanden danach immer besser ins Spiel. Dabei profitierten sie davon, dass sich die Gäste einige Nachlässigkeiten in der eigenen Zone erlaubten: Nach einem Münchener Puckverlust traf Clark zur Führung, Boychuk baute den Vorsprung im ersten Powerplay aus.

Nur 43 Sekunden nach der ersten Pause gelang Pföderl sogar der dritte Treffer, doch die Gäste nutzten eine vierminütige Überzahl, um durch ein Tor von Patrick Hager zu verkürzen. Der Treffer zeigte Wirkung: Die Eisbären, die erst am Vorabend ihr entscheidendes fünftes Halbfinalspiel gegen Mannheim bestritten hatten, verloren nur zeitweilig die Ordnung. Erneut Hager und Benjamin Smith sorgten noch im zweiten Drittel für den Ausgleich der nun klar überlegenen Münchener.

Im Schlussabschnitt schafften es die Hauptstädter, das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten, blieben aber vor dem gegnerischen Tor glücklos. Die Gäste waren effizienter und entschieden die Begegnung durch einen Treffer von Zachary Redmond zu ihren Gunsten.

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( dpa )