Stau in Berlin

Neue Großbaustellen sorgen für Ärger im Berufsverkehr

Zwischen Rotem Rathaus und Altem Stadthaus soll der Molkenmarkt wieder als lebendiges Stadtquartier entstehen. Nun sind die Arbeiten in eine neue Phase gestartet.

Zwischen Rotem Rathaus und Altem Stadthaus soll der Molkenmarkt wieder als lebendiges Stadtquartier entstehen. Nun sind die Arbeiten in eine neue Phase gestartet.

Foto: Annette Riedl / dpa

Am Molkenmarkt startet ein neuer Bauabschnitt. Gebuddelt wird auch in Weißensee und an der Rhinstraße. Am Morgen kam es zu Staus.

Berlin. Neue Großbaustellen sorgen am Montag für erhebliche Verkehrseinschränkungen im Berliner Verkehr. Autofahrer verloren auf verschiedenen Strecken teils 40 Minuten, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilte. Auch in den kommenden Tagen dürfte es vor allem im Berufsverkehr zu Staus kommen.

Eine der prominentesten Baustellen in der Berliner City startete am Montagmorgen in einen neuen Abschnitt: Am Molkenmarkt in Mitte steht auf dem Mühlendamm Richtung Alexanderplatz nur noch ein Fahrstreifen zwischen Fischerinsel und Spandauer Straße zu Verfügung.

Die Anbindung Stralauer Allee bleibt weiterhin gesperrt. Hier staute es sich am Morgen, Autofahrer mussten etwa 15 Minuten mehr Zeit einplanen. Die Bauarbeiten am Molkenmarkt dauern in diesem Abschnitt noch bis voraussichtlich Anfang Mai an.

Stau auf der Berliner Allee in Weißensee

Eine neue Großbaustelle startete am Montagmorgen außerdem an der Berliner Allee in Weißensee. Aufgrund von Gleisbauarbeiten steht zwischen Gürtelstraße/Lehderstraße und Indira-Gandhi-Straße jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Die Gesamtmaßnahme dauert bis Ende Juli 2022. Auch der Tram-Verkehr ist davon betroffen. Hier haben am Vormittag Autofahrer bis zu 15 Minuten verloren.

Landsberger Allee/Rhinstraße: Vollsperrung der Kreuzung bis Donnerstag

Weitere Staustelle: Die Kreuzung Landsberger Allee/Rhinstraße in Marzahn/Lichtenberg ist seit Sonntag gesperrt. Dort wird im Zuge von Gleisarbeiten die Asphaltdecke im gesamten Kreuzungsbereich saniert. Die Straßenbahn ist von der Sperrung nicht betroffen und während dieser Zeit im normalen Linienbetrieb weiter. Der Fußverkehr kann die Kreuzung passieren. Radfahrende müssen absteigen und ihr Rad schieben.

Umfahrungsmöglichkeiten sind weiträumig ausgewiesen. Direkte Umleitungsstrecken sind nicht ausgeschildert. Die Arbeiten dauern noch bis Donnerstag, 14. April, an. Am Morgen betrug die zusätzliche Fahrzeit 40 Minuten.

( BM )