Fridays for Future

Hunderte demonstrieren für Klimaschutz: Gegen russisches Gas

dpa
Klimaaktivistin Luisa Neubauer hält ein Schild "Stop the war!" vor einer Demonstration.

Klimaaktivistin Luisa Neubauer hält ein Schild "Stop the war!" vor einer Demonstration.

Foto: dpa

Potsdam. Hunderte Menschen haben in Brandenburg bei Aktionen für mehr Klimaschutz mitgemacht. Die Organisation Fridays for Future hatte in Brandenburg in rund 20 Städten dazu aufgerufen, darunter in Potsdam, Brandenburg/Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder), Luckenwalde, Prenzlau, Senftenberg und Wittenberge. In Potsdam machten mindestens 200 Menschen mit. Auf Transparenten stand "Tut endlich was!" oder "Stop Putins Öl und Gas". Die Klimaschützer forderten angesichts des russischen Angriffs auch Solidarität mit der Ukraine. Weltweit fanden Klimaproteste unter dem Motto #PeopleNotProfit statt.

"Wir müssen jetzt raus aus fossilen Infrastrukturen", sagte Noemi Mundhaas von Fridays for Future Potsdam. "Jetzt ist der Zeitpunkt, erneuerbare Energien auszubauen." Die Stimmung dafür in der Bevölkerung müsse genutzt werden. Die Umweltschützerin kritisierte auch, dass die Bundesregierung von Katar Flüssigerdgas beziehen will, damit Deutschland unabhängiger von russischem Gas wird. Die Situation der Menschenrechte dort gilt als problematisch.

Die Grünen-Landtagsabgeordnete Ricarda Budke ging am Freitag nach eigenen Angaben ebenfalls auf die Straße. "Wir dürfen die weltweite Klimakrise angesichts der anderen drängenden Krisen nicht aus dem Blick verlieren", forderte sie.

© dpa-infocom, dpa:220325-99-672368/2

( dpa )