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Stoffers neue Geschäftsführerin der Stiftung Zukunft Berlin

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Beate Stoffers.

Beate Stoffers.

Foto: Reto_Klar

Zuletzt war Beate Stoffers Staatssekretärin in der Senatsbildungsverwaltung. Nun übernimmt sie die Aufgaben von Stefan Richter.

Berlin. Beate Stoffers wird neue Geschäftsführerin der Stiftung Zukunft Berlin (SZB). Die 54 Jahre alte Politikwissenschaftlerin war zuletzt Staatssekretärin in der Senatsbildungsverwaltung. Stoffers ersetzt ab dem 15. Mai in der Geschäftsführungsrolle Stefan Richter, der sich nach neun Jahren bei der SZB neuen beruflichen Herausforderungen stellen will. Das teilte die SZB am Freitagvormittag mit.

SZB-Vorstandssprecher Markus Dröge sagte zur Berufung von Stoffers: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Stoffers für die Koordinationsrolle in der Geschäftsstelle unserer Stiftung eine geradezu ideale Besetzung gefunden haben. Sie ist eine engagierte Frau, die sich in unserer Stadt gut auskennt und durch ihre vielfältigen Erfahrungen in ehrenamtlicher Arbeit, in Wirtschaft und Verwaltung beste Voraussetzungen mitbringt."

Beate Stoffers hat unter anderem für die Deutsche Kinderhilfe Direkt, die Wall AG und mehrere Senatsverwaltungen gearbeitet, häufig dabei verbunden mit Zuständigkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit. Als Bildungs-Staatssekretärin koordinierte sie die Themen Digitalisierung und Schulbau. Zu ihrem Wechsel zur SZB sagte sie: „Das Stiftungsziel, bürgerschaftliche Kompetenzen in politische Entscheidungsprozesse einzubinden, ist für die Zukunft der Stadt und der ganzen Region Berlin-Brandenburg von großer Bedeutung. Insbesondere das von der Stiftung organisierte Berlin-Forum und das Zukunftsforum Berlin-Brandenburg sind zwei einzigartige demokratisch-partizipative Formate, die zwischen unterschiedlichen Positionen vermitteln, bürgerschaftliche Sichtweisen zusammentragen und weiterleiten."

Stefan Richter scheidet als Geschäftsführer und als Vorstandsmitglied aus. Die Kombination von Geschäftsführungs- und Vorstandsrolle soll es bei der SZB künftig nicht mehr geben. Richters inhaltlichen Schwerpunkte im Vorstand wie Stadtentwicklung oder Demokratie übergibt er an andere Mitglieder des Vorstands. Vorstandssprecher Dröge sagte zum Ausscheiden Richters: „Es ist für die Stiftung ein Verlust, dass Stefan Richter beruflich neue Wege sucht. Wir bedauern das, aber eine solche persönliche Entscheidung muss man akzeptieren. Er hat neun Jahre lang hervorragende Arbeit geleistet und die Stiftung mitgeprägt. Dafür danken wir ihm sehr. Die in dieser Zeit entstandenen Initiativen und Projekte laufen weiter, und wir freuen uns, dass er in Zukunft ehrenamtlich weiter mithilft.”

( BM )