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U-Bahn-Linie U7 unterbrochen - Das ist der Ersatzverkehr

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Kein Zugverkehr der U7 - Hinweistafel der Berliner Verkehrsbetriebe auf den Ersatzverkehr.

Kein Zugverkehr der U7 - Hinweistafel der Berliner Verkehrsbetriebe auf den Ersatzverkehr.

Foto: Andreas Gandzior

Seit Montag fahren zwischen Jakob-Kaiser-Platz und Richard-Wagner-Platz keine U-Bahnen. Einschränkungen gibt es auch bei der Linie U6.

Berlin. Wer in Berlin mit der U-Bahn-Linie U7 unterwegs ist, muss sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen: Noch bis zum 3. Februar ist Berlins längste U-Bahn-Linie zwischen den U-Bahnhöfen Jakob-Kaiser-Platz und Richard-Wagner-Platz unterbrochen, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten. Auch die Stationen Jungfernheide und Mierendorffplatz werden damit nicht von der U-Bahn angefahren.

Dem Verkehrsunternehmen zufolge finden an den Tagen planmäßige Arbeiten am Tunnel der U7 im Bereich des Westhafenkanals statt. Konkret würden sich Fachleute dabei die Fugen in der Tunneldecke unter dem Kanal vornehmen, sagte ein Sprecher der BVG. Dazu müssten die Gleise zwischen Jakob-Kaiser-Platz und Richard-Wagner-Platz voneinander getrennt werden.

Wer aus Spandau kommt, gelangt mit der U7 also während der Arbeiten nur bis zum Jakob-Kaiser-Platz, aus der Gegenrichtung, also aus Rudow kommend, ist am Richard-Wagner-Platz Schluss. Auf dem unterbrochenen Streckenabschnitt werden zum Ersatz barrierefreie Busse eingesetzt.

U7-Sperrrung – Busse fahren über Tegeler Weg

Der Ersatzverkehr fährt über den Tegeler Weg – wobei dort seit Mitte Januar ebenfalls Bauarbeiten stattfinden. Die Strecke zwischen dem Bahnhof Jungfernheide und der Mörschbrücke wird in den kommenden Monaten umfassend erneuert und der Radweg entsprechend des Mobilitätsgesetzes ausgebaut.

Zudem werden die Bahnhöfe Jungfernheide und Mierendorffplatz durch die Streckenführung des Busse nicht direkt angefahren. Wer dort hinwill, muss also noch einen kleinen Fußweg einplanen.

Linie U6: Auch hier gibt es Einschränkungen

Um Tunnelfugen geht es derzeit auch auf der Linie U6. Dort waren im Bereich der Station Ullsteinstraße Schäden im Beton festgestellt worden. Ursache ist wohl, dass durch die sanierungsbedürftigen Fugen zwischen Straßenebene und U-Bahnhof Feuchtigkeit eingedrungen war. In der Folge mussten auf dem Tempelhofer Damm stadteinwärts im Bereich des Teltowkanals zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden.

Die Sperrung besteht nach wie vor, und nun kommen auch Einschränkungen für den U-Bahn-Verkehr hinzu, weil genauere Untersuchungen an den Fugen und dem Beton im Deckenbereich geplant sind. Zwischen Kaiserin-Augusta-Straße und Alt-Mariendorf gibt es deshalb von Montag bis Donnerstag, jeweils in den Nächten ab circa 22 Uhr, voraussichtlich bis zum 4. Februar eingleisigen Pendelverkehr. Nach den Untersuchungen soll auch feststehen, wie lange die Straßensperrung noch dauern wird.

Eine weitere Einschränkung betrifft die U6 in Weddding. Dort hält die U-Bahn in Richtung Alt-Tegel bis zum 31. März nicht im U-Bahnhof Seestraße. Wer dort aussteigen möchte, sollte bis zum U-Bahnhof Rehberge und von dort eine Station zurück fahren.

Linie U9: Bauarbeiten auf dem U-Bahnhof Birkenstraße

Bis zum Donnerstag (3. Februar) halten U-Bahn-Züge der U9 in Richtung Steglitz nicht im U-Bahnhof Birkenstraße. Wer bis zum U-Bahnhof Turmstraße und dann eine Station zurück fährt, kommt so aber auch an sein Ziel.

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( jes )