Ausstellung

Städel-Museum präsentiert Fotokünstler Andreas Mühe

Das Städel-Museum in Frankfurt am Main zeigt die Arbeiten des Berliner Fotografen Andreas Mühe.

Frankfurt/Main. Das Städel-Museum in Frankfurt am Main zeigt vom 16. Februar bis 19. Juni rund 45 Arbeiten des Berliner Fotografen Andreas Mühe. Darunter sei auch die erstmals präsentierte Serie „Tschernobyl II“ aus dem Jahr 2021, teilte das Museum am Montag mit. Mühes besonderes Interesse gilt soziologischen, historischen und politischen Themen. Wiederholt porträtierte er Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihren Reisen.

Der 1979 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, geborene Andreas Mühe ist der älteste Sohn der Intendantin Annegret Hahn und des Schauspielers Ulrich Mühe (1953-2007). Nach einer klassischen Ausbildung zum Fotolaboranten machte er sich 2001 als freischaffender Fotograf selbstständig. In den ersten zehn Jahren seiner Karriere fokussierte er sich auf die Porträt- und Magazinfotografie. Seine Arbeiten wurden national und international präsentiert.

„Es sind die Auseinandersetzungen mit Brüchen in der Gesellschaft, mit Gewalt, mit deutsch-deutscher Identität sowie die Befragung seiner selbst und der eigenen, komplexen Familiengeschichte, die sein Schaffen bestimmen“, erläuterte Städel-Direktor Philipp Demandt. „Andreas Mühes Fotografien fordern wie in einem Vexierspiel immer einen zweiten Blick“, fügte die Kuratorin Kristina Lemke hinzu.

( epd )