Umwelt

Kampfmittelräumung in der Tegeler Stadtheide beginnt

Mit einem Metalldetektor und einem Spaten sind die Kampfmittelräumer unterwegs und suchen am Flughafen Tegel nach Munition.

Mit einem Metalldetektor und einem Spaten sind die Kampfmittelräumer unterwegs und suchen am Flughafen Tegel nach Munition.

Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services

Das Areal soll in den kommenden Jahren zu einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit Freizeitnutzung weiterentwickelt werden.

Berlin. Auf den Flächen der Tegeler Stadtheide am früheren Flughafen Tegel hat das Land mit der Kampfmittelräumung begonnen. "Voraussichtlich bis Ende März wird der erste von fünf Abschnitten der insgesamt rund 152 Hektar großen Fläche auf Basis einer intensiven Bodensondierung von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg geräumt", teilte das landeseigene Unternehmen Grün Berlin am Montag mit. Das Areal soll in den kommenden Jahren zu einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit Freizeitnutzung weiterentwickelt werden. Die Flächen liegen auf dem Tegel-Gelände nördlich und westlich der ehemaligen Start- und Landebahn.

Auf der gesamten Fläche des Landschaftsraums sind laut Grün Berlin Räumungsarbeiten bis ins Jahr 2026 geplant. "Um die auf dem Areal lebenden Tiere und Pflanzen bestmöglich zu schützen, überwacht ein von Grün Berlin beauftragtes, auf Arten- und Naturschutz spezialisiertes Ingenieurbüro die gesamten Maßnahmen im Rahmen einer "Ökologischen Baubegleitung"."

Nicht betroffen sind von den Arbeiten die Flächen des künftigen sogenannten Schumacherquartiers sowie der Urban-Tech-Republic in den ehemaligen Flughafengebäuden. Dort sind andere Unternehmen zuständig. Die Tiefbauarbeiten für das Wohnquartier in Holzbauweise sollen bereits dieses Jahr beginnen. Mit den vorbereitenden Maßnahmen inklusive der Räumung möglicher Kampfmittel wurde bereits im vergangenen Jahr begonnen.

( dpa )