Eishockey

"Richtiger Boost": Zwei Comebacks beflügeln die Eisbären

dpa
Ein Eishockeyspieler spielt den Puck.

Ein Eishockeyspieler spielt den Puck.

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Ingolstadt. Die Rückkehrer standen bei den Eisbären Berlin im Mittelpunkt. Yannick Veilleux und Manuel Wiederer hatten nach Corona-Infektionen aussetzen müssen und und trugen mit ihren frühen Toren maßgeblich dazu bei, dass der deutsche Meister die Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verteidigte. "Ich denke, das war für uns persönlich sehr gut, und auch für das Team war es ein richtiger Boost", sagte Nationalspieler Wiederer.

Er hatte am Mittwochabend beim 4:3 der Eisbären gegen den ERC Ingolstadt zum zwischenzeitigen 2:0 getroffen. "Jeder war positiv, jeder hat sich gefreut", betonte Wiederer.

Nachdem die Eisbären zuletzt nur drei Sturmreihen hatten aufbieten können, war der Kräfteverschleiß bei den vorangegangenen drei Niederlagen deutlich spürbar gewesen. Umso mehr angetan war auch Trainer Serge Aubin vom erfolgreichen Comeback der beiden Angreifer.

"Weil wir Veilleux und Wiederer zurückbekommen haben, hatten wir eine größere Tiefe und konnten mehr durchrotieren", sagte der Kanadier und lobte die insgesamt "großartige Mannschaftsleistung" gegen Ingolstadt.

Veilleux richtete den Blick bereits auf die beiden noch ausstehenden Ligaspiele vor der Olympia-Pause der DEL. "Wir müssen jetzt so weitermachen und einen starken Endspurt vor der Pause schaffen", sagte der Torschütze zum 1:0.

Angesichts von nur noch 17 Hauptrundenspielen sei nun die "Crunchtime" angebrochen. "Es wird entscheidend sein, wer ein gutes Momentum aufbaut und mit in die Playoffs nimmt", betonte der Angreifer. Am Freitagabend empfangen die Hauptstädter die Straubing Tigers (19.30 Uhr/Magentasport), am Sonntag treten sie beim EHC Red Bull München an.

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