Eishockey

Eisbären-Coach Aubin erwartet "sehr gute" Münchner

dpa
Berlins Trainer Serge Aubin (r) klatscht sich nach einem Sieg auf dem Eis mit Giovanni Fiore ab.

Berlins Trainer Serge Aubin (r) klatscht sich nach einem Sieg auf dem Eis mit Giovanni Fiore ab.

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Berlin. Am Tag vor dem Heimspiel der Eisbären Berlin gegen den EHC Red Bull München am Freitagabend (19.30 Uhr/Magentasport) stand Serge Aubin vor einem Rätsel. "Wir müssen sehen, wer bei München spielen kann und wer nicht. Ich haben keine Ahnung", sagte der Coach des Tabellenführers der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Donnerstag. Gleichzeitig warnte er davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen. "Wir müssen bereit sein, es ist schließlich München. Das ist eine sehr gute Mannschaft", betonte der Kanadier.

Weil München nach einigen Corona-Fällen erst vor wenigen Tagen aus der Teamquarantäne entlassen wurde und in der Arena am Ostbahnhof das erste Spiel nach elftägiger Pause bestreiten wird, bleiben zahlreiche Unwägbarkeiten. "Wenn sie mit einem vollen Line-up kommen, ist das so. Wenn sie weniger Spieler haben, geht es ihnen wie uns", sagte Aubin. Schließlich hat sich an den Personalsorgen der Berliner wenig geändert: Yannick Veilleux, Manuel Wiederer und Bennet Roßmy sind aufgrund von Covid-Infektionen noch in Quarantäne, Frans Nielsen und Korbinian Geibel fehlen weiterhin verletzt.

Verbessert haben sich immerhin die Aussichten auf eine Rückkehr von Zach Boychuk, der sich Ende November eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte und seither pausieren musste. Der Kanadier trainierte am Donnerstag wieder voll mit der Mannschaft, ein Einsatz gegen München kommt aber wohl zu früh. "Ich habe Zweifel, dass er spielen wird", sagte Aubin. "Wir werden sehen, wie er sich im Laufe des Tages fühlt, und mit den Ärzten reden. Wenn er zu hundert Prozent in Ordnung ist, werden wir ihn vielleicht einsetzen. Sonst warten wir noch ein, zwei Tage."

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( dpa )