Corona

3G-Regel: BVG ahndet Hunderte Verstöße in Bussen und Bahnen

So weise ich meinen Impfstatus nach

So weise ich meinen Impfstatus nach

Die Coronaschutzimpfung ist eines der wichtigsten Mittel zur Eindämmung der Pandemie. Der Impfnachweis gilt an vielen Orten als Voraussetzung für den Einlass. Mit diesen Möglichkeiten kann man seinen Impfstatus nachweisen:

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50 Euro müssen BVG-Fahrgäste zahlen, die ohne 3G-Nachweis unterwegs sind. Die Verstöße gegen die Maskenpflicht gehen in die Tausende.

Berlin. Im öffentlichen Nahverkehr ist im Ende November die 3G-Regel eingeführt worden, seit Mitte Dezember verhängen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bei Verstößen eine Vertragsstrafe. 50 Euro müssen Fahrgäste zahlen, die ohne gültigen Nachweis unterwegs sind und vom geschulten Sicherheits- und Kontrollpersonal der BVG erwischt werden.

Wegen eines fehlenden 3G-Nachweises wurden bis Ende des Jahres 2021 insgesamt 380 Vertragsstrafen verhängt – der Anteil an Verstößen sei hier nach wie vor sehr gering, betonte ein Sprecher.

BVG: Knapp 18.000 Geldbußen gegen Maskenverweigerer

Eine solche Regelung gibt es für Verstöße gegen die Maskenpflicht bereits seit dem Sommer 2020. Für Fahrgäste ohne die erforderliche Maske hat es mit Stand 3. Januar bislang 17.830 Vertragsstrafen gegeben. Ein leichter Anstieg der Zahlen sei seit dem Sommer 2021 festgestellt worden, teilte die BVG auf Anfrage mit.

Tägliche Kontrollen finden dem Verkehrsunternehmen zufolge weiterhin statt. „Nachdem die Schwerpunktkontrollen vorrangig im U-Bahnbereich durchgeführt wurden, finden nun auch vergleichbare Einsätze im Bus- und Straßenbahnbereich statt“, so der Sprecher. „Zusätzlich werden weiter und laufend anlassbezogene Kontrollen im Rahmen des Regeldienstes der Sicherheitsstreifen durchgeführt.“

So hat die BVG in dieser Woche beispielsweise am Dienstag gemeinsam mit der Polizei am U-Bahnhof Rathaus Spandau die Einhaltung der Regelungen überprüft. Am Mittwoch hätten dann die Züge und Haltestellen der Straßenbahnlinien M1 und M6/M8 im Mittelpunkt gestanden, hieß es. Am Donnerstag folgte eine Schwerpunktkontrolle am Hermannplatz in Neukölln.


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