Eishockey

Eisbären verlieren 4:5 nach Penaltyschießen gegen Bietigheim

dpa
Ein Eishockeyspieler spielt den Puck.

Ein Eishockeyspieler spielt den Puck.

Foto: dpa

Berlin. Die Eisbären Berlin sind mit einer Heimniederlage ins neue Jahr gestartet, bleiben aber Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am Sonntagnachmittag verlor der deutsche Meister gegen die Bietigheim Steelers trotz einer 3:1-Führung nach zwei Dritteln noch mit 4:5 (0:1, 3:0, 1:3, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Je zwei Tore von Mark Zengerle und Leonhard Pföderl reichten den Hauptstädtern nur für einen Punkt, weil sie sich im Schlussabschnitt zu viele Zeitstrafen leisteten.

Vor 2000 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof kontrollierten die Hausherren die Anfangsminuten, konnten sich aber kaum klare Gelegenheiten herausspielen. Die Gäste konterten hingegen immer wieder gefährlich und gingen nach einem sehenswerten Solo von CJ Stretch in Führung. Nach der ersten Pause wurden die Berliner deutlich effizienter: Zengerle traf zum Ausgleich, Pföderl schloss einen Alleingang erfolgreich ab. Wenig später baute Zengerle den Vorsprung mit seinem zweiten Tor aus.

Doch die Gäste schlugen im Schlussabschnitt mit drei Powerplaytreffern zurück: Erst traf Constantin Braun, dann gelang Riley Sheen ein Doppelpack. Pföderl erzwang mit seinem zweiten Treffer die Verlängerung, die torlos blieb. Im Penaltyschießen entschied Stretch das Spiel dann zugunsten des Aufsteigers.

Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht: Eisbären Berlin: Missglückter Start in das neue Jahr

( dpa )