Fußball

Kruse noch in USA: Union startet ohne Star in Vorbereitung

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dpa
Berlins Max Kruse macht das Tor zum 0:1.

Berlins Max Kruse macht das Tor zum 0:1.

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Union Berlin startet am Neujahrstag die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga. Auch die Eisernen beschäftigt Corona. Stürmerstar Kruse darf wie die Kollegen Behrens und Heintz noch länger pausieren und grüßt aus wärmeren Gefilden.

Berlin. Max Kruse schickte noch ein paar Feuerwerksbilder aus Miami. Mit Erlaubnis von Trainer Urs Fischer feierte der Stürmerstar vom 1. FC Union Berlin Silvester in den USA und wurde erst am Sonntag wieder in der Hauptstadt erwartet. Neben Kruse fehlte bei der ersten Trainingseinheit zur Vorbereitung auf die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga am Samstagnachmittag auch Rani Khedira. Der Mittelfeldantreiber wartet nach einer überstandenen Corona-Infektion noch auf die Freitestung.

Insgesamt hatte Fischer 25 Spieler im Training. "Rein von den Werten haben die Jungs nicht viel verloren", sagte der Schweizer über den Fitnesszustand nach der Weihnachtspause. Innerhalb einer Woche muss Fischer die Eisernen auf die Saisonfortsetzung beim Gastspiel bei Bayer Leverkusen am 8. Januar vorbereiten.

Stürmer Cedric Teuchert übte am Samstag noch individuell in der Kabine. Nicht dabei waren zudem Stürmer Kevin Behrens und Winter-Verpflichtung Dominique Heintz, die wie Kruse einen Extra-Tag frei bekamen. Top-Torschütze Taiwo Awoniyi (9 Saisontore) weilt bereits bei Nigerias Nationalmannschaft zur Vorbereitung auf den Afrika-Cup und wird Union möglicherweise bis in den Februar hinein fehlen.

Pawel Wszolek ist nach einem positiven Corona-Test noch bis Mitte kommender Woche in seiner polnischen Heimat in Quarantäne. Möglicherweise kehrt der Sommer-Einkauf nach nur einem Pflichtspieleinsatz ohnehin nach Polen zurück. Medienberichten zufolge soll sich Ex-Club Legia Warschau für ihn interessieren. Ein Wechselkandidat ist auch der Niederländer Rick van Drongelen.

Union geht mit 27 Punkten als Tabellensiebter in die Rückrunde. Wie in der Vorsaison ist die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb in Reichweite. Der Verein bleibt jedoch vorsichtig. Der Ligaverbleib ist die Maxime. "In der letzten Saison war die Rückrunde punktemäßig nicht so gut wie die Hinrunde. Ich werde deswegen erst dann entspannt dasitzen, wenn wir noch mal 13 Punkte geholt haben. Das wird nicht so einfach", sagte Geschäftsführer Oliver Ruhnert.

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( dpa )