Fußball

Potsdam schafft späten Ausgleich im Topspiel in Frankfurt

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dpa
Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz.

Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz.

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Frankfurt/Main. Turbine Potsdam hat am Freitagabend in der Frauenfußball-Bundesliga einen späten Punktgewinn bejubelt. Der kurz zuvor eingewechselten Dina Orschmann gelang beim 3:3 (2:3) erst vier Minuten vor dem Ende der Ausgleichstreffer. Die 1180 Zuschauer im Stadion am Brentanobad sahen zuvor ein wahres Topspiel mit einer spektakuläre Startphase mit vier Toren durch Melissa Kössler (1. Minute) und Selina Cerci (16.) für Potsdam sowie Lara Prasnikar (2.) und Nicole Anyomi (10.) für die Eintracht. Noch in der ersten Halbzeit gelang der Frankfurterin Barbara Dunst der 3:2-Führungstreffer, den Turbine spät beantwortete. Potsdam bleibt Tabellenfünfter, vorerst zwei Zähler hinter den punktgleichen Spitzenreitern Wolfsburg und Frankfurt. Die Partie begann furios. Bereits nach 16 Sekunden tauchte Potsdams Stürmerin Kössler im Frankfurter Strafraum auf und überwand Merle Frohms im Eintracht-Tor zum 0:1. Doch die Antwort der Gastgeberinnen ließ nur 71 Sekunden auf sich warten, bis Ex-Turbine Prasnikar das 1:1 markieren konnte. Dann unterlief Potsdams Spielführerin Isabel Kerschowski ein katastrophaler Rückpass auf Torfrau Vanessa Fischer, den sich problemlos Frankfurts Angreiferin Anyomi erlief und zum 2:1 für die Eintracht abschloss. Diesmal schlug Potsdam nur kurze Zeit später durch Cerci zurück, die per Kopf das 2:2 erzielte. Als sich nach gut einer halben Stunde die Partie etwas zu beruhigen schien, zog Dunst von der Strafraumgrenze ab und der Ball landete unhaltbar abgefälscht von Turbine-Verteidigerin Malgorzata Mesjasz zum Frankfurter 3:2-Halbzeitstand im Netz. Potsdam hatte vor dem Pausenpfiff noch Pech, dass dem vermeintlichen Ausgleichstreffer wegen Torhüterin-Behinderung die Anerkennung verwehrt wurde (35.). Im zweiten Abschnitt ließen es beide Teams wesentlich ruhiger als im ersten Durchgang angehen. Die Turbinen, die nun gegen den heftig wehenden Wind anliefen, hatten dennoch mehr Spielanteile und kamen so verdient zum 3:3 durch Orschmann. In der Nachspielzeit hatte Gina Chmielinski sogar noch in Unterzahl (Gelb-Rot für Karen Holmgaard/88.) den Potsdamer Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte aber an Frohms.

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