Nahverkehr

Fahrplanwechsel: Das ändert sich bei der BVG

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Im Zuge des Fahrplanwechsels bei den Berliner Verkehrsbetrieben am 12. Dezember 2021 kommt es auch bei der U-Bahn zu Änderungen.

Im Zuge des Fahrplanwechsels bei den Berliner Verkehrsbetrieben am 12. Dezember 2021 kommt es auch bei der U-Bahn zu Änderungen.

Foto: Christoph Soeder / dpa

Am Sonntag werden die Fahrpläne umgestellt. Bei U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen der BVG gibt es einige Änderungen.

Berlin. Neue Linien und mehr Fahrten – das haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember angekündigt. Verbesserungen stehen demnach in allen Bereichen, also bei diversen Bus-, Straßenbahn-, und auch U-Bahn-Linien, an.

Wie die BVG mitteilte, seien dabei viele Wünsche von Fahrgästen umgesetzt worden, insbesondere in den Außenbezirken. Durch die Ausweitungen im Fahrplan würden Busse und Bahnen täglich rund 2500 Kilometer mehr fahren als bisher.

U-Bahn in Berlin: U6 fährt morgens und nachmittags häufiger

Bei der U-Bahn bringt der Fahrplanwechsel Neuerungen auf zwei Linien. Auf der U6 sollen die Züge an Schultagen morgens und nachmittags alle vier bis fünf Minuten fahren und damit etwas häufiger als bislang. Für die Linie U8 entfallen künftig die Ferienfahrpläne, mit denen das Angebot zu diesen Zeiten bisher etwas ausgedünnt wurde.

Auch verschiedene Straßenbahnen sind künftig häufiger im Einsatz, fahren abends länger oder am Wochenende verlängerte Strecken. So fährt die Tram der Linie M1 dann sonnabends zwischen 9 und 20 Uhr zwischen Am Kupfergraben und Grabbeallee/Pastor-Niemöller-Platz alle siebeneinhalb statt alle zehn Minuten.

Auf den Außenästen erhöht sich der Takt ebenfalls, dort sind die Bahnen alle 15 Minuten statt bisher alle 20 Minuten unterwegs. Auch die M4 fährt sonnabends am Morgen sowie sonntags am Vormittag und Abend künftig häufiger. Weitere Verbesserungen gibt es bei den Tram-Linien 62, 63 und 67.

Bus in Berlin: Drei neue Linien unterwegs

Im Busnetz werden ab dem 12. Dezember drei neue Buslinien unterwegs sein. Die Linie M43 wird künftig zwischen dem U-Bahnhof Berliner Straße und Stralau, Tunnelstraße, fahren, mit Halt auch am Ostkreuz. Sie fährt rund um die Uhr, tagsüber alle zehn Minuten. Insbesondere Stralau profitiere dadurch von einer deutlich verbesserten Anbindung ans Ostkreuz, so die BVG.

Die Linie 104 wird ersetzt durch die zweite neue Linie 143, die zwischen Neu-Westend und U-Bahnhof Berliner Straße fährt, tagsüber darüber hinaus bis zur Haltestelle Planetarium. Nachts fährt die dritte neue Linie N43 alle 30 Minuten zwischen Theodor-Heuss-Platz und U-Bahnhof Berliner Straße.

Verbesserungen soll es außerdem für Fahrgäste aus Reinickendorf, unter anderem dem Märkischen Viertel geben. Die von dort fahrende Linie X21, die bislang am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz endete, wird bis zum Goerdelersteg verlängert. Dadurch ist der Bahnhof Jungfernheide mit dem X21 künftig direkt erreichbar.

In Spandau fährt die Linie 136 ab dem Fahrplanwechsel über die Haltestelle Aalemannufer hinaus bis zur Station Tongaweg. Dadurch wird das dort entstehende Wohngebiet „Havelmarina“ besser angebunden.

Und in Pankow gibt es für Fahrgäste aus Buch, Karow, Heinersdorf und Weißensee eine neue Direktverbindung zur Ringbahn. Die Route der Linie 158 wird verändert, dadurch hält sie unter anderem neu am S-Bahnhof Greifswalder Straße. Dazu kommen diverse andere Linien, die nun häufiger oder in den Abendstunden länger fahren.

Über sämtliche Änderungen informiert die BVG online auf ihrer Internetseite.