Städte-Ranking

Studie: Das Leben in Berlin ist günstiger geworden

Das Brandenburger Tor.

Das Brandenburger Tor.

Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto

Die Lebenshaltungskosten in Berlin sind laut einem Ranking gesunken. Tel Aviv wird zur teuersten Stadt weltweit.

In welcher Stadt weltweit das Leben am teuersten ist, ermittelt das britische "Economist"-Magazin jährlich in einem Ranking. Demnach ist das Leben in Berlin im Vergleich zum Vorjahr noch einmal günstiger geworden: Berlin liegt in diesem Jahr auf Rang 50 (Vorjahr: Rang 42). Frankfurt ist laut "Economist" die teuerste Stadt in Deutschland.

Weltweit kostet das Leben nun im israelischen Tel Aviv am meisten, so die Analyse mit dem Titel "Worldwide Cost of Living", gefolgt von Paris (bislang auf Platz 1) sowie Singapur. Besonders teuer ist es zudem in Zürich, Hongkong, New York, Genf, Kopenhagen, Los Angeles und Osaka. Insgesamt werden in der Studie die Lebenshaltungskosten in 173 Städten auf der ganzen Welt abgebildet.

Preissteigerungen hätten zum schnellsten Anstieg der Lebenshaltungskosten für Stadtbewohner seit fünf Jahren beitragen, erläutert der "Economist". Im Durchschnitt seien die Preise für die erfassten Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr in lokaler Währung um 3,5 Prozent gestiegen, verglichen mit einem Anstieg von nur 1,9 Prozent um diese Zeit im vergangenen Jahr.

Probleme in den Lieferketten hätten zu Preissteigerungen beigetragen, wobei die Covid-19-Pandemie und soziale Einschränkungen die Produktion und den Handel auf der ganzen Welt immer noch beeinträchtigten.

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( BM )