Gesundheit

Brandenburger Polizei steht für Corona-Kontrollen bereit

dpa
Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts und ein Polizeibeamter laufen an einem Einkaufszentrum in Cottbus entlang.

Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts und ein Polizeibeamter laufen an einem Einkaufszentrum in Cottbus entlang.

Foto: dpa

Die Polizei in Brandenburg rückt weiter zu Kontrollen aus und überprüft, ob sich die Menschen an die Corona-Auflagen halten. Zwar fehlen Einsatzkräfte im Zusammenhang mit Corona - die Einsatzfähigkeit ist laut Behörde aber nicht gefährdet.

Potsdam. Die Brandenburger Polizei steht weiter zur Unterstützung der Gesundheits- und Ordnungsämter der Landkreise, kreisfreien Städte, Kommunen und Gemeinden bei Corona-Kontrollen bereit. Dafür habe man sich aufgestellt, sagte Torsten Herbst, Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, auf Anfrage. Nach der von der Landesregierung in dieser Woche beschlossenen strengeren Eindämmungsverordnung sei den Kommunen Hilfe angeboten worden. Bei entsprechendem Bedarf könnten Polizistinnen und Polizisten zunächst vorrangig aus den Polizeiinspektionen, aber auch durch die Bereitschaftspolizei zur Unterstützung eingesetzt werden.

Erste gemeinsame Kontrollen haben nach den Angaben bereits stattgefunden: Zwischen dem 18. und 24. November gab es beispielsweise über 30 coronabedingte Einsätze, zum Teil gemeinsam mit den zuständigen Ordnungs- und Gesundheitsämtern oder nach entsprechenden Bürgerhinweisen bei Verstößen. Unter anderem wurden sechs Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten gefertigt und an die zuständigen Ämter weitergeleitet.

Derjenige, der meine, die Regeln nicht einhalten zu müssen, müsse damit rechnen, dass das kontrolliert und anschließend auch sanktioniert werde, sagte Herbst.

In Brandenburg sind derzeit etwa 170 Polizei-Bedienstete in Zusammenhang mit Corona nicht im Dienst. Das sind fast 2,5 Prozent des Personalbestandes von über 7000 Bediensteten. Die Einsatzfähigkeit der Polizei sei damit gewährleistet.

Bei 113 Beamten sei Quarantäne amtlich angeordnet, 56 seien vorsorglich aus dem Dienst genommen worden, weil in deren Umfeld ein Coronafall aufgetreten war. "Das ist dieselbe Verfahrensweise wie in den bisherigen Wellen, mit der wir in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gemacht haben", sagte Herbst. Sollte es in einem Bereich Häufungen von Quarantänefällen geben, dann gebe es Unterstützung aus anderen.

© dpa-infocom, dpa:211128-99-171962/2

( dpa )