Politik

Corona-Verdacht bei Koalitionsverhandlungen in Berlin

Jens Anker
Die Spitzenpolitikerinnen von Rot-Grün-Rot: Franziska Giffey (SPD), Bettina Jarasch (Grüne) und Katina Schubert (Linke, v.l.) nach einer weiteren Verhandlungsrunde.

Die Spitzenpolitikerinnen von Rot-Grün-Rot: Franziska Giffey (SPD), Bettina Jarasch (Grüne) und Katina Schubert (Linke, v.l.) nach einer weiteren Verhandlungsrunde.

Foto: A. Riedl/dpa

Bei einem Mitarbeiter ist ein Corona-Schnelltest positiv ausgefallen. Alle Beteiligten machen nun PCR-Tests.

Berlin. Die Verhandlungen zur Bildung der neuen Berliner Landesregierung könnten sich verzögern. Bei einer beteiligten Person ist ein positiver Corona-Schnelltest festgestellt worden. Wenn sich der Verdacht durch einen PCR-Test erhärtet, könnte das den Abschluss der Verhandlungen verzögern.

Bei dem Betroffenen soll es sich um einen Mitarbeiter handeln, der zuletzt am Mittwoch an den Verhandlungen teilgenommen hat. Alle Beteiligten an den Koalitionsverhandlungen machen nun PCR-Tests, um über ihren gesundheitlichen Zustand Gewissheit zu erlangen. Ob und wie die Verhandlungen dadurch verzögert werden, ist derzeit noch unklar.

Koalitionsverhandlungen unter 2G-Plus-Vorgaben

Aus Sorge um eine mögliche Corona-Infektion fanden die Verhandlungen unter strengen 2G-Plus-Vorgaben statt. Alle Teilnehmer waren geimpft oder genesen und verfügten zudem über tagesaktuelle Tests, die kontrolliert wurden.

Bislang ist geplant, die Verhandlungen spätestens Montag abzuschließen und den neuen Koalitionsvertrag vorzustellen. Die Verhandlungen drehen sich derzeit um Haushalts- und Finanzfragen, danach sollen die bislang aufgetretenen strittigen Punkte abgearbeitet werden.

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