Gesundheit

Ausgangsbeschränkung und Corona-Hotspots in Brandenburg

dpa
Schilder mit dem Aufdruck "Maskenpflicht" und "Für die Nutzung im Innensitzbereiches gelten die 2G-Regeln Geimpft Genesen" hängt neben dem Eingang zu einer Bäckerei.

Schilder mit dem Aufdruck "Maskenpflicht" und "Für die Nutzung im Innensitzbereiches gelten die 2G-Regeln Geimpft Genesen" hängt neben dem Eingang zu einer Bäckerei.

Foto: dpa

Potsdam. In Brandenburger Corona-Hotspot-Regionen gilt ab heute eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte. Das Kabinett hatte am Dienstag die Verschärfung der Corona-Regeln beschlossen. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz über 750 liegt und die Auslastung der Intensivbetten landesweit bei über zehn Prozent liegt, gilt nun von 22 bis 6 Uhr eine Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte. Eine solche Beschränkung gab es bereits schon einmal, aber für alle.

Einen Wert über 1000 Infektionen bei 100.000 Einwohner in sieben Tagen hatten am Mittwoch die Landkreise Elbe-Elster (1410,7), Oberspreewald-Lausitz (1294,3) und Spree-Neiße (1013,2). Der Kreis Dahme-Spreewald lag mit 935,3 kurz unter der Marke. Sechs Landkreise und die kreisfreien Städte Cottbus und Frankfurt (Oder) liegen deutlich über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 500. Die Quote der belegten Intensivbetten mit Covid-Patienten liegt bei 16,0 Prozent.

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( dpa )