Hochschulen

Mehr Studierende in Berlin, weniger in Brandenburg

Ein leerer Hörsaal an einer Universität.

Ein leerer Hörsaal an einer Universität.

Foto: dpa

In Berlin stieg die Studierendenzahl im Wintersemester 2021/2022 um rund 2800 auf insgesamt 202.224.

Berlin. Die Zahl der Studierenden an den Berliner Hochschulen ist im Wintersemester 2021/2022 gegenüber dem Wintersemester 2020/2021 gestiegen - in Brandenburg dagegen gesunken. Insgesamt seien im aktuellen Wintersemester 50.304 Studierende an den Hochschulen des Landes Brandenburg eingeschrieben, rund 300 weniger als noch im letzten Wintersemester, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch in Berlin mitteilte. In Berlin stieg die Studierendenzahl demnach im Wintersemester 2021/2022 um rund 2800 auf insgesamt 202.224.

In Berlin begannen 27.089 Studierende in diesem Wintersemester mit dem Studium - rund 1300 mehr im Vergleich zum letzten Wintersemester. In Brandenburg fingen in diesem Wintersemester rund 1000 weniger junge Leute an zu studieren als noch im Wintersemester 2020/2021. Der Frauenanteil liege in Brandenburg bei 51,3 Prozent und in Berlin bei 51,5 Prozent.

Die Zahl ausländischer Studenten nahm hingegen in beiden Ländern zu. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg studieren im Wintersemester 2021/2022 rund 3000 mehr Menschen aus dem Ausland an den Berliner Hochschulen als noch im Wintersemester 2020/2021, insgesamt sind es 45 339. In Brandenburg sei die Zahl um 500 auf insgesamt 9196 gestiegen.

36 Prozent der Studierenden in Berlin entschieden sich dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg zufolge für einen Studiengang aus dem Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in Brandenburg waren es 39 Prozent. Für einen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang entschieden sich 26 Prozent der Studierenden in Berlin und 22 Prozent in Brandenburg.

( dpa )