Optik

Optiker Mister Spex mit Ergebnisrückgang

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Ein Schild mit dem Logo von Mister Spex.

Ein Schild mit dem Logo von Mister Spex.

Foto: dpa

Berlin. Beim Optiker Mister Spex ist das operative Ergebnis im dritten Quartal gesunken. So belasteten ein geringeres Wachstum von Korrektionsbrillen als erwartet sowie höhere Kosten die Geschäfte, wie das seit Sommer an der Börse notierte Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging von 2,2 Millionen auf rund 300.000 Euro zurück.

Die Verkäufe der margenträchtigeren Korrektionsbrillen stiegen zwar um sieben Prozent, blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück, nachdem die Erholung in den stationären Läden mit Nachlassen der Pandemie-Beschränkungen langsamer voran ging als gedacht. Betroffen waren insbesondere die neu eröffneten Läden. Die lokalen Geschäfte machen dabei etwa 80 Prozent ihrer Umsätze mit Korrektionsbrillen. Dazu kamen höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Börsengang sowie gestiegene Marketing- und Personalkosten.

Dank besserer Verkäufe von Sonnenbrillen und Kontaktlinsen konnte Mister Spex die Umsätze dennoch steigern - sie legten um elf Prozent auf 49 Millionen Euro zu. Den überwiegenden Teil seiner Erlöse erwirtschaftet das Unternehmen mit gut 35 Millionen Euro in Deutschland. Die Zahl der aktiven Kunden stieg im Quartal um 14 Prozent auf 1,7 Millionen. Dabei wurden vier neue Läden eröffnet - drei in Deutschland und einer in Österreich. Bis Jahresende werde Mister Spex über ein Filialnetz von 48 Geschäften in Europa verfügen.

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( dpa )