Eishockey

Eisbären-Kapitän lobt Intensität: "Jeder opfert sehr viel"

dpa
Berlins Frank Hördler jubelt nach seinem Treffer.

Berlins Frank Hördler jubelt nach seinem Treffer.

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Berlin. Kapitän Frank Hördler sieht die Eisbären Berlin nach zwei überzeugenden Siegen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder auf Kurs. "Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg", sagte der 36 Jahre alte Verteidiger nach dem 4:1 gegen die Iserlohn Roosters am Dienstagabend. "Wir investieren unheimlich viel und werden dafür mit Toren belohnt."

Wie schon beim vorangegangenen 3:1 gegen Mannheim zahlte sich die Rückkehr zu einer aggressiveren Spielweise aus, an der die Eisbären während der Deutschland-Cup-Pause gearbeitet hatten. "Durch unsere Hartnäckigkeit im Forecheck machen die Gegner viele Fehler", sagte Hördler. "Wir kommen jetzt nicht mehr den halben Schritt zu spät, sondern sind eher einen halben Schritt früher dran. Jeder opfert sehr viel, um da vorne reinzukommen."

Besonders freute den Kapitän, dass sich die Mannschaft, die gegen Iserlohn von vornherein auf Blaine Byron, Kevin Clark und Yannick Veilleux verzichten musste, auch durch weitere Rückschläge nicht aus dem Konzept bringen ließ: Im zweiten Drittel verließ Marco Baßler nach einem harten Check das Eis, später musste auch Zach Boychuk vorzeitig passen. "Sicher war es hart für die Stürmer, weil sie zum Schluss nur noch wenige waren. Aber nichtsdestotrotz sind wir unserem System treu geblieben", lobte Hördler. "Für die Mentalität der Mannschaft ist das gut."

Mit einem Sieg beim Tabellenletzten Bietigheim Steelers am Freitag (19.30 Uhr/Magentasport) könne das Team nun eine "richtig gute Basis" für weitere Fortschritte schaffen, sagte Hördler. Ob einer der angeschlagenen Angreifer dann wieder einsatzfähig sein wird, ist allerdings noch offen.

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( dpa )