Politikerin

S-Bahn fährt nicht weiter: Katarina Barley - „Dat is Berlin“

| Lesedauer: 2 Minuten
Katarina Barley

Katarina Barley

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Barley war mit der S-Bahn unterwegs - plötzlich fuhr die nicht weiter. Ein Grund wurde nicht genannt. „Dat is Berlin“, twitterte sie.

Berlin. Wer kennt es nicht – man sitzt in der S-Bahn und plötzlich fährt der Zug nicht weiter. So erging es am Dienstag auch der Politikerin Katarina Barley (SPD). „Dat is Berlin: S-Bahn-Fahrer über Lautsprecher: ‘Diese Bahn fährt leider nicht weiter. Warum sie nicht weiter fährt, kann ich Ihnen auch nicht sagen’“, twitterte die ehemalige Justizministerin und derzeitige Vizepräsidentin des Europaparlaments um 16.16 Uhr. Wo die S-Bahn stehen blieb, teilte Barley nicht mit.

Ein Twitter-User mutmaßte, dass es vielleicht mit dem Notarzteinsatz in Gesundbrunnen zusammenhängen könnte. Zudem teilte die S-Bahn mit, dass es eine Signalstörung zwischen Nordbahnhof und Gesundbrunnen gab.

Twitter-User: „Das Erlebte ist übrigens Alltag für Otto Normalverbraucher“

Auch weitere Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. So twitterte ein User: „Na das geht ja noch, zu meiner Studentenzeit war ich mal in einem Zug, der auf freier Strecke in praller Sonne stehenblieb. Nach ner halben Stunde lief der Zugführer durch die Abteile und fragte, ob hier zufällig ein Lokführer (sic!) im Zug sei.“

Ein weiterer Twitter-User antwortete unter dem Barley-Post: „Ist der Knaller, aber das sind die Durchsagen der DB, sehr aufschlussreich und informativ. Erstaunlich, dass Sie überhaupt etwas verstanden haben, denn das ist auch immer so’n Problem.“ Oder: „Immerhin hat er eine Ansage gemacht. Das ist schon mal viel Wert.“ Ein weiterer Nutzer twitterte: „Sie wissen ja: „...denn nur eine Bahn, die nicht fährt, ist am billigsten.“

„Putzig: Politiker teilen immer ihre Erlebnisse mit Bahn/ÖPNV mit, damit jeder mitbekommt, dass sie mal nicht per Flugzeug oder Limousine unterwegs sind. Das Erlebte ist übrigens Alltag für Otto Normalverbraucher“, schrieb ein User.

Barley: „Überraschung: im Zug fehlt der Waggon“

Für Barley war es nicht die erste Problemfahrt. Erst in der vergangenen Woche berichtete sie auf Twitter über eine nicht reibungslose Zugfahrt. „Überraschung: im Zug fehlt der Waggon, in dem sich meine Reservierung befindet, befand, befände… 6 Stunden Sardinenbüchse und/oder Sitzplatzhopping. Frage mich, wie so etwas immer wieder passiert, @DBBahn.“

( BM/jp )