Weihnachten

Handelsverband schaut optimistisch aufs Weihnachtsgeschäft

Die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Kurfürstendamm gehört zum Weihnachtseinkauf einfach dazu.

Die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Kurfürstendamm gehört zum Weihnachtseinkauf einfach dazu.

Foto: Reto Klar / FUNKE Foto Services

Können die Einkaufsläden der Hauptstadt vor dem zweiten Weihnachten nach Beginn der Corona-Pandemie wieder auf ein brummendes Geschäft hoffen?

Berlin. Der Handelsverband Berlin-Brandenburg zeigt sich vorsichtig optimistisch: Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen sagte, zwar seien derzeit noch viele Kunden aus berechtigten epidemiologischen und medizinischen Gründen zurückhaltend. Viele würden auch weiterhin auf den Online-Handel zurückgreifen.

Doch im Weihnachtsgeschäft habe der stationäre Handel einen entscheidenden Vorteil: Kunden könnten im Laden sehen, was ihnen gefalle und die Ware direkt mitnehmen, sagte Busch-Petersen. Gerade zu Weihnachten werde man sehen, wie der Online-Handel da mithalten könne.

Ein Umsatzplus könnten dem Einzelhandel in der Weihnachtszeit zwei geplante verkaufsoffene Sonntage bringen. Sie sind für den Zweiten Advent (5. Dezember) und Vierten Advent (19. Dezember) zugelassen. Allerdings dürfen die Geschäfte an diesen Tagen nur öffnen, wenn auch mindestens drei der fünf größten Weihnachtsmärkte wie geplant an den Adventssonntagen stattfinden. So sieht es eine Allgemeinverfügung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales vor.

Entscheidend sind die Weihnachtsmärkte

Entscheidend sind die Weihnachtsmärkte am Schloss Charlottenburg, an der Gedächtniskirche (Breitscheidplatz), am Gendarmenmarkt, am Roten Rathaus und in der Zitadelle Spandau. Der Markt am Schloss Charlottenburg wurde jedoch bereits abgesagt - mit Verweis auf die Beschränkungen in der aktuellen Infektionsschutzverordnung. Sie gestattet unter anderem keinen Alkoholverkauf auf Grünanlagen; als solche gelte auch der Marktbereich vor dem Schloss. Hemmnisse seien auch die Maskenpflicht und die Höchstzahl von 2000 Gästen, hatte Betreiber Tommy Erbe erklärt.

Der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz soll nach Angaben der Veranstalter dagegen stattfinden, möglichst mit 3G-Regelung, wie der Schaustellerverband mitteilte.

Busch-Petersen vom Handelsverband kritisierte die Kopplung der verkaufsoffenen Sonntage an die Weihnachtsmärkte. Er halte es für ein fehlerhaftes Vorgehen, wie beides miteinander verquickt werde.

( dpa )