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Viktoria-Torwart vor Freiburg II: "Können einem sehr wehtun"

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dpa
Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz.

Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz.

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Berlin. Aufsteiger Viktoria Berlin wehrt sich trotz des glänzenden Starts in der dritten Fußball-Liga gegen den Favoritenstatus in den bevorstehenden Aufsteigerduellen. "Wir haben uns Freiburg auf Video angeschaut. Das ist eine zweite Mannschaft, die einem sehr wehtun kann, weil sie Fußball spielen können und wollen", sagte Viktoria-Torhüter Philip Sprint vor der Partie gegen den Tabellen-15. am Sonntag im Freiburger Dreisamstadion (13.00 Uhr/Magentasport). Am Spieltag darauf empfangen die aktuell zweitplatzierten Berliner den Letzten TSV Havelse.

Sprint verweist dabei auf das hohe Spielniveau in der dritten Klasse: "Es ist sehr eng. Wenn du zwei Spiele verlierst, bist du gefühlt am Ende der Tabelle." Allerdings geht seine Mannschaft nach fünf Siegen und nur einer Niederlage nach acht Spieltagen selbstbewusst in die Auswärtspartie. "Selbstvertrauen hat die Mannschaft schon in der letzten Saison gezeigt, als wir alle elf Spiele bis zum Saisonabbruch gewonnen haben. Das kann sich aber auch ganz schnell in Überheblichkeit umwandeln", sagt der 28-Jährige und gibt zugleich Entwarnung: "Das passiert bei uns nicht, weil wir wissen, wo wir herkommen. Wir müssen uns alles hart erarbeiten."

Zudem würde Viktoria-Trainer Benedetto Muzzicato jegliche Anzeichen von Überheblichkeit schnell wieder eindämmen. Der 42-Jährige hatte während Sprints Verletzungspause zwischen dem zweiten und siebten Spieltag stets dessen Nummer Eins-Status betont. "Das tut jedem Spieler gut, wenn er das Vertrauen zugesprochen bekommt", sagt Sprint.

Ausruhen kann er sich auf dem Status aber nicht. "Es ruhiger angehen zu lassen, ist heutzutage sehr schwer, vor allem auf der Torwart-Position und vor allem, weil jemand eine Qualität hat und Druck macht", sagt Sprint mit Verweis auf Julian Krahl. Der 21 Jahre alte Stellvertreter hatte Sprint sehr gut ersetzt. Trotz aller Konkurrenz bezeichnet Sprint das Verhältnis zu Krahl als gut. "Heute gibt es kaum schlechte Beziehungen im Torwart-Team. Das Lehmann-Kahn-Ding gibt es heute nicht mehr, das tut auch der Kabine nicht gut."

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( dpa )