Notfälle

Woidke: Mit Feuerwehr gut gerüstet für Krisen

dpa

Eisenhüttenstadt. Mit seinen Feuerwehren ist Brandenburg aus Sicht von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gut auf Krisen vorbereitet. "Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, Coronavirus und Schweinepest zeigen uns, dass wir stets auf Gefahren und Krisen vorbereitet sein müssen", sagte Woidke am Samstag nach Angaben des Innenministeriums zum 30-jährigen Bestehen der Landesfeuerwehrschule (LSTE) in Eisenhüttenstadt.

Die Schule sorge für gute Ausbildung und verfüge über wichtige Einsatzmittel zur Bekämpfung von Hochwassern und Waldbränden. "Die LSTE ist seit 30 Jahren ein Garant dafür, dass unsere Feuerwehrleute in jeder Lage bestens gerüstet sind."

Innenminister Michael Stübgen (CDU) nannte die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz einen "Aktivposten im Kampf gegen Krisen und Katastrophen". Er solle mit einem zweiten Ausbildungsstandort gestärkt werden. In Eisenhüttenstadt hat die Schule ein Bahnübungsgelände, ein Autobahnteilstück, einen Übungsturm und ein Brandübungshaus. Weitere Standorte sind das zentrale Katastrophenschutzlager in Beeskow (Landkreis Oder-Spree) und die Technische Einrichtung in Borkheide (Landkreis Potsdam-Mittelmark) zur Technikprüfung. Laut Ministerium arbeiten 109 Frauen und Männer an den Standorten.

Brandenburg hatte nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen den Einsatz von Hilfskräften angeboten. Im Land werden auch Spenden gesammelt. Für die Opfer sammelte die Ostbrandenburger Spendenaktion "Wir helfen" laut Staatskanzlei bisher rund 860 000 Euro. Sie wurde vom Landkreis Märkisch-Oderland, der "Märkischen Oderzeitung", der "Lausitzer Rundschau", der Kreisarbeitsgemeinschaft Märkisch-Oderland im Städte- und Gemeindebund sowie der Kreisarbeitsgemeinschaft Kulturerbe Oderbruch initiiert.

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