Nahverkehr

U-Bahn-Linie U6 im Süden bis Oktober erneut unterbrochen

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Die U-Bahn-Linie U6 wird zwischen Tempelhof und Alt-Mariendorf erneut unterbrochen.

Die U-Bahn-Linie U6 wird zwischen Tempelhof und Alt-Mariendorf erneut unterbrochen.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Die Bauarbeiten an der U6 zwischen Tempelhof und Alt-Mariendorf gehen am 11. August weiter. Bis 7. Oktober fahren keine Züge.

Berlin. Fahrgäste der U-Bahn-Linie U6 müssen sich in den kommenden Wochen erneut auf Ersatzverkehr einstellen. Am Mittwoch, 11. August, gehen die Gleisbauarbeiten zwischen den U-Bahnhöfen Tempelhof und Alt-Mariendorf weiter. Bis zum 7. Oktober fahren deshalb in dem Abschnitt keine Züge, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Freitag mitteilten. Damit werden die bereits im April begonnenen Arbeiten an der Strecke, nach einer zwischenzeitigen Pause, planmäßig fortgeführt.

Schon in der ersten Bauphase bis Ende Juni war der U-Bahnverkehr zwischen Tempelhof und Alt-Mariendorf unterbrochen. Damals wurden die festen Fahrbahnen aus Beton durch Gleise mit Schotter ersetzt. Dies sei nötig, um die Gleisanlage an die umliegenden Streckenabschnitte anzugleichen, erklärte die BVG.

In der zweiten Phase soll nun eine zusätzliche Gleisverbindung im Bereich des U-Bahnhofs Alt-Tempelhof eingebaut werden. So, heißt es von der BVG, könnten mehr Möglichkeiten zum Gleiswechsel geschaffen werden. Das soll auch ein Vorteil bei künftigen Baumaßnahmen sein, weil Unterbrechungen verringert werden könnten.

Busspur am Tempelhofer Damm wird im Anschluss zu Radweg

Bereits für die ersten Bauarbeiten wurde auf dem Tempelhofer und dem Mariendorfer Damm eine Busspur für den Schienenersatzverkehr eingerichtet, weshalb Parkplätze weggefallen sind. Die Busspur, die zudem von Radfahrern genutzt werden kann, ist auch während der Baupause in den Sommerferien erhalten geblieben. Ab dem 11. August werden auf der Strecke wieder barrierefreie Busse eingesetzt. Alternativ empfiehlt die BVG, die Buslinien M76 und X76 zu nutzen.

Die Busspuren zwischen Alt-Tempelhof und Ullsteinstraße sollen im Anschluss an die Bauarbeiten dauerhaft für den Radverkehr erhalten bleiben und in einen geschützten Radweg umgewandelt werden. Die weggefallenen Parkplätze werden damit nicht mehr zurückkommen; betroffen sind davon rund 300 Stellplätze. Das Bezirksamt hatte als Alternative auf die umliegenden Parkhäuser verwiesen. Zudem wurde die Einführung neuer Parkzonen geplant, um die Verlagerung des ruhenden Verkehrs in die umliegenden Wohngebiete zu regulieren.

( jes )