Gesellschaft

Clubs tanzen mit Corona-Pilotprojekt durch die Nacht

Von dpa
Menschen tanzen in einem Club.

Menschen tanzen in einem Club.

Foto: dpa

Anzeige

Berlin. Die Berliner Clubs tasten sich nach langer Pause langsam wieder in ihr international gefeiertes Nachtleben zurück. Heute startet dafür ein dreitägiges Pilotprojekt. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie vor 18 Monaten darf drinnen wieder getanzt werden - ohne Maske und Abstand. Dafür ist ein negatives PCR-Testergebnis nötig. Mit dem Projekt soll nach Angaben des Berliner Senats aufgezeigt werden, ob und wie Tanzveranstaltungen in Clubs "auch unter pandemischen Bedingungen in Zukunft sicher möglich sein können".

Sechs Clubs machen bei dem Projekt mit, darunter das Kitkat, die Renate und das SO36 in Kreuzberg. Das Projekt soll von Freitagabend bis Sonntagmittag laufen. Rund 2000 Besucherinnen und Besucher werden zugelassen. Sie sollen vorab mit PCR- anstelle von Schnelltests auf das Coronavirus untersucht werden. Dabei soll nicht unterschieden werden, ob Menschen schon geimpft sind. Alle müssten die vorgeschlagene Teststrategie durchlaufen, hieß es.

Die Berliner Clubs hatten vor anderthalb Jahren schließen müssen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Mit #UnitedWeStream haben sie lange Musik von leeren Tanzflächen in viele Wohnzimmer übertragen. Mittlerweile darf auf Außenflächen wieder getanzt werden, unter Einhaltung von Hygienevorschriften. Drinnen sind Tanzveranstaltungen bisher nicht erlaubt.

© dpa-infocom, dpa:210805-99-730186/3

You have used all of your free pageviews.
Please subscribe to access more content.
Dismiss
Jetzt kostenlos für Morgenpost PLUS registrieren und 3 Artikel gratis lesen
Mehr Berlin als je zuvor. Jetzt weiterlesen mit M+
  • Mehr erfahren über das lokale Geschehen.
  • Mehr Anregung durch klare Meinung.
  • Mehr Lesefreude durch weniger Werbung.
1. Monat nur 0,99 € !
Danach 7,99 € monatlich, jederzeit kündbar. Nur für Neukunden.
Eine Webseite der FUNKE Mediengruppe