Demonstrationen

Rund 20.000 Teilnehmer zum CSD in Berlin erwartet

dpa
Eine Regenbogenfahne weht während eines Umzugs zum Christopher Street Day.

Eine Regenbogenfahne weht während eines Umzugs zum Christopher Street Day.

Foto: dpa

Berlin. Nach der Online-Ausgabe im vergangenen Jahr geht es zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin wieder auf die Straße: Zu dem Demonstrationszug werden heute rund 20.000 Teilnehmer erwartet. Der Zug soll in der Leipziger Straße beginnen und vorbei am Bundesrat und Brandenburger Tor in Richtung Siegessäule ziehen. Endstation ist an der Urania in Schöneberg gegen 17.00 Uhr. Auf fünf Trucks sollen mehr als 35 Reden gehalten werden, in denen es um die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Intersexuellen geht. Wegen der Corona-Pandemie gelten Abstandsregeln und eine generelle Maskenpflicht.

Reinigungskräfte der Berliner Stadtreinigung (BSR) werden dem Demonstrationszug unmittelbar folgen, damit die Route möglichst schnell wieder freigegeben werden kann. Auch das Unternehmen möchte seine Solidarität zum Ausdruck bringen: So werden die Beschäftigten speziell für den CSD produzierte T-Shirts tragen, 30 Einsatzfahrzeuge sind nach BSR-Angaben mit dem Regenbogen-Symbol geschmückt.

Die CSD-Parade geht auf die Ereignisse Ende Juni 1969 in New York zurück: Polizisten stürmten damals in Manhattan die Homosexuellen-Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen willkürliche Kontrollen und Schikanen aus.

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( dpa )