Kriminalität

Betrugsverdacht: Fahnder nehmen drei Verdächtige fest

dpa
Handschellen sind an einem Gürtel eines Justizvollzugsbeamten befestigt.

Handschellen sind an einem Gürtel eines Justizvollzugsbeamten befestigt.

Foto: dpa

Diepholz/Nienburg. Bei Durchsuchungen in Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Berlin haben Fahnder mehr als 200.000 Euro, eine scharfe Schusswaffe und drei Fahrzeuge beschlagnahmt. Rund 100 Beamte waren in Geschäftsräumen und Wohnungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs aktiv, wie die Staatsanwaltschaft Verden und die Polizei Diepholz am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Im Visier der Ermittler standen bei der Aktion am Dienstag 22 Beschuldigte im Alter von 20 bis 56 Jahren.

Der Gruppe wird vorgeworfen, in unterschiedlicher Zusammensetzung bei Kanalreinigungsarbeiten nicht erforderliche Arbeiten ausgeführt und abgerechnet oder gar nicht erbrachte Leistungen abgerechnet zu haben. Die beiden hauptbeschuldigten Männer im Alter von 56 und 43 Jahren stammen aus den Landkreisen Diepholz und Nienburg. Sie und ein weiterer Beschuldiger wurden verhaftet.

Vorausgegangen waren monatelange aufwendige Ermittlungen einer eigens bei der Polizei in Diepholz eingerichteten Ermittlungsgruppe. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Verden wurden die Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle erwirkt. Außer dem Bargeld, der Waffe und den Autos wurden auch Geschäftsunterlagen, Laptops und Handys beschlagnahmt.

© dpa-infocom, dpa:210721-99-461249/2

( dpa )