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Brandenburger Brandmeister: Lage beruhigt sich langsam

dpa
Ein Fahrzeug der Feuerwehr steht neben einem Regenrückhaltebecken.

Ein Fahrzeug der Feuerwehr steht neben einem Regenrückhaltebecken.

Foto: dpa

Zepernick. Neun Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr aus Zepernick (Landkreis Barnim) sind seit Sonntag im Überschwemmungsgebiet in Erftstadt in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Seit 30 Jahren gebe es eine Partnerschaft zwischen der Feuerwehr in Zepernick und der in Liblar, einem Stadtteil von Erftstadt, sagte Gemeindebrandmeister Thomas Bielicke am Dienstag im rbb info Radio. Die Kollegen seien bei Aufräumarbeiten im Einsatz, mit einem Löschfahrzeug und einem Anhänger mit Pumpenaggregat. Wichtig sei, dass die Stromversorgung schnell wieder hergestellt werde. Viele Keller müssten vorab abgepumpt werden, sagte er. Das sei ihre Hauptaufgabe. Die Lage beruhige sich langsam, sagt er.

Insgesamt 125 Feuerwehrleute aus Potsdam-Mittelmark werden sich an dem Hilfseinsatz in Rheinland-Pfalz beteiligen, sagte Kreisbrandmeister Jens Heinze. Der Konvoi mit 28 Fahrzeugen starte am Mittwochabend vom Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten. Ziel sei der Nürburgring, wo die Hilfseinsätze in den betroffenen Ahrweiler-Regionen koordiniert werden. Es gehe unter anderem darum, die Lage an gefährdeten Dämmen oder Gebäuden zu erkunden, Aufräumarbeiten zu unterstützen und wichtige Infrastrukturen wieder herzurichten. Dabei haben die Brandenburger Helfer nach den Angaben nicht nur Technik wie ein Notstromaggregat und zwei Tauchpumpen, sondern auch Powerriegel.

© dpa-infocom, dpa:210720-99-447468/3

( dpa )