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Viktoria bereit für Premiere: Mit positivem Gefühl in Saison

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dpa
Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld.

Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld.

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Es wird bald ernst. Und sie freuen sich alle drauf. Viktoria Berlin ist nach einem Kurztrainingslager zuversichtlich gestimmt. Auch wenn im letzten Test eines fehlte.

Kienbaum. Trainer Benedetto Muzzicato war nur ein bisschen zufrieden, nicht ganz. "Man sollte sehen, dass wir der Drittligist sind, dass wir unsere Prinzipien von der ersten bis zur letzten Minute verfolgen. Das ist uns auch gut gelungen, aber so ein Spiel muss einfach gewonnen werden", sagte er nach dem 1:1 des FC Viktoria Berlin am Samstag gegen den Nordost-Regionalligisten Chemnitzer FC.

Im letzten Testspiel vor der Premiere in der 3. Fußball-Liga am kommenden Sonntag in Berlin gegen die Viktoria aus Köln hatte Shinji Yamada in der 15. Minute die Führung die Berliner erzielt. Nur acht Minuten später hatte Kilian Pagliuca ausgeglichen.

Wegen der erhöhten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen in Kienbaum, wo sich auch Olympia-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer sowie paralympische Sportlerinnen und Sportler vorbereitet haben und vorbereiten, fand die Parte unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Für den Aufsteiger bildete sie den Abschluss eines Kurztrainingslagers.

"Die Stimmung in der Mannschaft war schon vor den letzten drei Tagen super, aber hier sind wir noch einmal enger zusammengerückt", sagte Enes Küc, der kurz vor der Pause eine der großen Chancen der Berliner auf den Sieg gegen Chemnitz vergeben hatte. "Wir haben jetzt einige Spiele hinter uns, die Ergebnisse haben oft nicht unsere eigentlich starke Leistung widergespiegelt, aber wir können definitiv mit einem positiven Gefühl in die Saison starten", betonte der 24-Jährige.

Noch immer nicht endgültig klar ist allerdings, wo die Premierenpartie gespielt wird. Für den Jahn-Sportpark liegt zwar eine Betriebserlaubnis vor. Der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes will seine Entscheidung aber erst noch fällen. Es soll vor allem um die noch nicht vorhandene Flutlichtanlage gehen. Der Verein steht auch Austausch mit den Betreibern des Olympiastadions in Berlin.

Wie es mit der Mannschaft weitergehen soll, weiß Coach Muzzicato indes ganz genau. "Wir werden in den kommenden Wochen weiter hart arbeiten, weiterhin Testspiele bestreiten, vor allem für die Jungs, die neu dabei sind", kündigte der 42-Jährige an. "Wir werden so trainieren, dass man uns zum einen die acht Monate ohne Spiel nicht mehr anmerkt und zum anderen, dass wir die 38 Spiele, die jetzt vor uns liegen, auch gut hinter uns bringen."

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( dpa )