Corona in Berlin

Diese Corona-Regeln gelten in Berlin

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Corona: Was die Hospitalisierung aussagt

Corona: Was die Hospitalisierung aussagt

Die Corona-Pandemie hat viele Begriffe hervorgebracht. So auch den der Hospitalisierung. Welche Rolle er künftig spielen könnte und was er aussagt, erfahren Sie hier.

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Der Berliner Senat hat weitere Lockerungen beschlossen. Das sind die neuen Corona-Regeln im Überblick.

Berlin. Die Corona-Infektionszahlen in Berlin sind weiter gering. Angesichts dieser Entwicklung hat hat der Berliner Senat weitere Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen beschlossen.

Die neuen Corona-Regeln betreffen im Wesentlichen die Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen und Großveranstaltungen. Auch die Testpflicht wird angepasst. Die neuen Regeln gelten seit diesem Samstag (10. Juli 2021) an.

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Corona Berlin: Diese Regeln gelten aktuell

Beim Einkaufen reicht künftig eine einfache medizinische Maske, auch bekannt als OP-Maske. Die Pflicht für Kunden zum Tragen einer FFP2-Maske wird aufgehoben. Das gilt auch für diverse andere Bereiche, in denen Maskenpflicht besteht. Ausnahme: Im öffentlichen Nahverkehr, also Bussen und Bahnen, und bei körpernahen Dienstleistungen, etwa beim Friseur, muss weiter eine FFP2-Maske getragen werden.

Außerdem fallen die allgemeinen Kontaktbeschränkungen für private Treffen in Innenräumen weg. Es gibt keine festgelegte Obergrenze mehr. Bisher dürfen sich im privaten Rahmen drinnen höchstens zehn Menschen aus maximal fünf Haushalten treffen. Eigene Kinder bis 14 Jahren sowie vollständig Geimpfte und Genesene werden jeweils nicht mitgezählt. Für private Begegnungen draußen war schon vor zwei Wochen deutlich gelockert worden. Dort gilt ein Richtwert von maximal 100 Personen.

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind ab 10. Juli mit bis zu 1000 zeitgleich Anwesenden erlaubt statt bisher 500. Im Falle maschineller Lüftung und Hygienekonzepten sind sogar 2000 Teilnehmer möglich. Zu Veranstaltungen drinnen dürfen in der Regel bis zu 2000 Menschen kommen, in Einzelfällen und nach behördlicher Genehmigung bis zu 5000.

Corona: Großveranstaltungen für bis zu 25.000 Zuschauer möglich

Die Staatskanzleichefs der Länder vereinbarten am Dienstag, wieder sportliche Großveranstaltungen für bis zu 25.000 Zuschauer zu ermöglichen - solange die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen nicht höher bis 35 liegt. Dies zielt nicht zuletzt auf die Fußball-Bundesliga. Bei Kulturveranstaltungen soll mit Schutz- und Hygienekonzept sogar noch mehr möglich sein.

Laut Senatsbeschluss sind Tanzveranstaltungen im Freien mit bis zu 1000 zeitgleich Anwesenden wieder möglich; drinnen bleiben sie verboten. Lockerungen gibt es ab Samstag zudem bei den Vorgaben für die Steuerung des Zutritts etwa im Einzelhandel, in Museen oder im Zoo. Dann gilt ein Richtwert von höchstens einer Person pro fünf Quadratmeter. Bisher waren die Regeln stringenter und je nach Größe der Räumlichkeit komplizierter.

Testpflicht erst bei 50 zeitgleich anwesenden Personen

Die Testpflicht bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt erst bei mehr als 50 zeitgleich anwesenden Personen. Bei Veranstaltungen im Freien sowie im professionellen sportlichen Wettkampfbetrieb gilt die Testpflicht erst bei mehr als 750 Menschen.

Bei Ausflugsfahrten, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten entfällt die Pflicht zur Buchung eines Termins. Gäste müssen in dem Rahmen nur dann negativ getestet sein, soweit sie geschlossene Räume aufsuchen.

( dpa )