Plakat-Wettbewerb

Gemeinsam für Umweltschutz: Schüler ausgezeichnet

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Gruppenfoto mit Plakaten und Urkunden und Laudatoren: Die Gewinner freuen sich über die Auszeichnungen und Geschenke wie eine Einladung in den Zoo und Tierpark oder ein neues Notebook.

Gruppenfoto mit Plakaten und Urkunden und Laudatoren: Die Gewinner freuen sich über die Auszeichnungen und Geschenke wie eine Einladung in den Zoo und Tierpark oder ein neues Notebook.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Rund 2000 Berliner Schüler haben mehr als 1700 Plakate zum Thema Umwelt gestaltet. In Mitte wurden die Preise vergeben.

Berlin. Cihan freut sich sichtlich: „Ich bin sprachlos“, sagt der Elfjährige, der mit seinem Plakat den diesjährigen Wettbewerb für Kinder gewonnen hat. Auf seinem Plakat sieht man die Erde kurz vor dem Abgrund, sie wird nur noch von einem Mann an einem Seil gehalten.

„Fünf bis sechs Stunden habe ich an dem Plakat gemalt“, erzählt der Schüler der Anne-Frank-Grundschule in Mitte, der mit seiner Lehrerin, vielen Mitschülern und seiner Zwillingsschwester am Dienstagvormittag zur Preisverleihung an den Checkpoint Charlie gekommen ist.

Cihan ist einer von rund 2000 Schülerinnen und Schülern, die in den vergangenen Wochen Plakate gemalt haben. Es entstanden Zeichnungen, aber auch viele Collagen. Die Kreativität beeindruckte nicht nur die Initiative „Wir Berlin“, die den Wettbewerb für Kinder schon zum siebten Mal ausrichtete, sondern auch die Jury.

Das Motto: „Schützt die Umwelt, sie ist unsere Zukunft!“

Das Motto in diesem Jahr lautete: „Schützt die Umwelt, sie ist unsere Zukunft!“ Viele Kunstwerke beschäftigten sich mit den Themen Müll, Verschmutzung der Gewässer, CO2-Ausstoß durch Industrie und Tourismus, Tierhaltung und mit den klimatischen Veränderungen auf der Erde. Es gab aber auch Plakate mit dem Aufruf zur Nutzung von Mehrweg, zum Verzicht auf Plastik, zum Schutz von Flora und Fauna. Ein beliebtes Motiv war der Planet Erde mit seinen vielen Seiten – der lachenden „grünen“ und der traurigen „grauen“. Die Kinder stellten sich immer wieder die Frage: „Wie wollen wir leben?“

Trotz der Corona-Pandemie und Homeschooling haben sich viele Schulen an dem Wettbewerb beteiligt, aber auch viele Privatpersonen fühlten sich von der Initiative angesprochen und bastelten oder malten zu Hause mit den Kindern die Plakate. „Wir erhielten auch sechs überregionale Werke zum Beispiel aus München, Luzern und Dinslaken“, berichtete Anne Sebald, Projektleiterin bei „Wir Berlin“. Insgesamt beteiligten sich 85 Schulen, 15 Kinderfreizeiteinrichtungen, Vereine und Kitas sowie 68 Privathaushalte am diesjährigen Plakatwettbewerb.

( cri )