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Hitzewelle: Gartenbesitzer sollen aufs Sprengen verzichten

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Berlin sucht Abkühlung: Sommer-Impressionen aus der Hauptstadt

Berlin sucht Abkühlung: Sommer-Impressionen aus der Hauptstadt

Heiße Sommertage in Berlin: Während die einen stöhnen, freuen sich andere über das sonnige Wetter. Impressionen aus der Hauptstadt.

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Verband ruft Bewohnerinnen und Bewohner von Kleinmachnow und Stahnsdorf zur Sparsamkeit auf.

Der Sommer beginnt dem Kalender zufolge erst am Montag – aber im südwestlichen Berliner Umland wird schon jetzt das Trinkwasser knapp.

Angesichts der anhaltenden Hitze und der Trockenheit hat die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser Gesellschaft (MWA) die Bewohnerinnen und Bewohner von Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf aufgerufen, mindestens bis zum kommenden Dienstag ihre Gärten nicht mehr mit Trinkwasser zu bewässern. „Sollte sich der Wasserbedarf in den Gärten in den nächsten Tagen nicht verringern, kann ein generelles Sprengverbot erteilt werden“, heißt es in der Mitteilung der Gesellschaft.

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Viele Einfamilienhäuser mit Gärten

Der technische Leiter des MWA, Torsten Könnemann, begründete den Appell am Sonnabend auf Anfrage mit der großen Hitze und der langen Trockenperiode. In dem Versorgungsgebiet der MWA gebe es, anders als in Berlin, besonders viele Einfamilienhäuser mit Gärten. Daher würde hier auch mehr Wasser verbraucht. Irgendwann sind dann auch die größten Reserven erschöpft“, sagte Könnemann.

Oft fielen die großen Hitze- und Trockenheitsperioden in die Ferien, wenn viele Menschen im Urlaub seien und daher kein Wasser verbrauchen könnten. Zurzeit seien aber fast alle Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Häusern und Gärten und verbrauchten entsprechend viel Wasser.

Hoffnung auf Regen

Der am Freitag verbreitete Aufruf zum sparsamen Umgang mit dem Trinkwasser zeige bereits Wirkung, sagte Könnemann. Wenn das Trinkwasser dennoch knapp werde, werde der Verband die Ankündigung für ein mögliches Sprengverbot aber auch umsetzen müssen. „Es sei denn, es kommt der lang ersehnte Regen“, sagte Könnemann.

Laut Wetterbericht könnte es in den kommenden Tagen Gewitter mit Niederschlägen geben. Ab Dienstag sollen die Temperaturen zudem deutlich sinken.

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