Handball

Füchse Berlin feiern Arbeitssieg gegen Nordhorn

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dpa/BM
Ein Handballspieler hält den Spielball in den Händen.

Ein Handballspieler hält den Spielball in den Händen.

Foto: dpa

Berlin. Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga den sechsten Sieg in Serie gefeiert. Am Sonntag siegte der Hauptstadtklub vor 350 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 29:25 (14:11), wodurch die Gäste in die Zweite Liga abstiegen. „Nordhorn hat zu keiner Zeit des Spiels locker gelassen und hatte immer eine Überraschung parat“, sagte Füchse-Trainer Jaron Siewert: „Ich wünsche ihnen viel Erfolg für die kommende Saison, damit wir uns schnellstmöglich in der Bundesliga wiedersehen.“

Die Füchse hatten lange Zeit Mühe, festigten aber dennoch ihren fünften Tabellenplatz. „Wir wussten, dass Nordhorn alles reinhauen würde, aber wir haben das in der ersten Halbzeit sehr gut gelöst in der Abwehr und einfache Tore gemacht“, sagte Nationalspieler Fabian Wiede. Beste Berliner Werfer waren Lasse Andersson und Hans Lindberg mit je fünf Treffern. Bei den Füchsen, deren A-Jugend durch das 33:27 (16:13) beim TSV Bayer Dormagen auch das Final-Rückspiel gewann und damit die Titelverteidigung feierte, war nach monatelanger Verletzungspause Linksaußen Milos Vujovic wieder dabei. Die Gastgeber gingen von Beginn an in Führung, taten sich aber gegen die körperbetont agierenden Nordhorner schwer. Einige technische Fehler und Fehlwürfe waren der Grund, dass die Partie zunächst eng blieb. Einige gute Paraden von Dejan Milosavljev und eine gute Abwehr führten Mitte der ersten Hälfte dazu, dass sich die Füchse mit 10:6 erstmalig etwas absetzen konnten.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Füchse den Tore-Abstand zunächst vergrößern, bis auf 19:14 zogen sie davon. Doch anschließend leisteten sich die Hausherren wieder einige Unkonzentriertheiten, sodass Nordhorn bis auf zwei Tore herankam (21:19). Weil die Berliner aber stets eine Antwort hatten, brachten sie den Sieg ins Ziel – sehr zur Freude des erstmals seit sieben Monaten zugelassenen Hallen-Publikums. „Wir wollten den Zuschauern einen Sieg schenken und mit den Emotionen spielen“, sagte Wiede.

( dpa/BM )