Sicherheitsbehörden

Anti-Terror-Übung in Berlin abgesagt

Im März 2019 trainierten Polizistinnen und Polizisten bei einer Antiterrorübung in Steglitz den Ernstfall.

Im März 2019 trainierten Polizistinnen und Polizisten bei einer Antiterrorübung in Steglitz den Ernstfall.

Foto: Sergej Glanze / Glanze/Berliner Morgenpost

In Berlin sollte eine Anti-Terror-Übung für die Polizei und die Feuerwehr stattfinden. Doch diese wurde nun abgesagt. Das ist der Grund

Die Senatsverwaltung für Inneres hat eine für den 23. Juni dieses Jahres angesetzte Anti-Terror-Übung für die Polizei und die Feuerwehr abgesagt. Grund sei die für denselben Tag geplante Libyen-Konferenz, zu der am Dienstag das Auswärtige Amt eingeladen hatte, teilte die Behörde per Mitteilung auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

„Einsatzkräfte können nicht am selben Tag üben und im realen Einsatz sein“, heißt es in der Meldung. Die Übung werde auf das Jahr 2022 verschoben.

Anti-Terror-Übung war schon 2020 abgesagt worden

Die Innenverwaltung schrieb regelmäßige Anti-Terror-Übrungen als wichtigen Bestandteil ihres im Dezember vergangenen Jahres vorgestellten Anti-Terror-Konzeptes fest. Die letzte große Anti-Terror-Übung fand im März 2019 im Einkaufszentrum „Boulevard Berlin“ in Steglitz statt.

Eine für den März vergangenen Jahres angesetzte Übung war dagegen angesichts der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie abgesagt worden.