Kriminalitätsstatistik

Zahl der Sexualdelikte gestiegen: Schwerpunkt Alexanderplatz

Der Alexanderplatz ist als kriminalitätsbelaster Ort eingestuft.

Der Alexanderplatz ist als kriminalitätsbelaster Ort eingestuft.

Foto: Sergej Glanze / Funke Foto Services

Die meisten Sexualstraftaten ereigneten sich am Alexanderplatz in Mitte. Danach folgen die Ortsteile Wedding und Tempelhof.

Berlin. In Berlin ist die Zahl der Sexualstraftaten gestiegen. Das geht aus Zahlen der aktuellen Kriminalitätsstatistik hervor. Demnach wurden im vergangenen Jahr 4468 Menschen Opfer eines Sexualdeliktes, das sind 30 mehr als im Vorjahr (4438 in 2019). Dabei konzentrierten sich die Fälle besonders auf drei Bereiche, wie aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe (Freie Wähler) hervorgeht, die der Zeitung „Die Welt“ vorliegt.

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Mitte: Die meisten Fälle ereigneten sich am Alexanderplatz

Demnach ereigneten sich die meisten Fälle am Alexanderplatz in Mitte (146). Der Alexanderplatz ist als kriminalitätsbelasteter Ort eingestuft. Es gibt dort eine eigens eingerichtete Polizeiwache und einen eigenen Staatsanwalt. Danach folgen die Ortsteile Wedding (86) und Tempelhof (85).

2020 ermittelte die Polizei 3121 Tatverdächtige, 35,8 Prozent von ihnen habe keine deutsche Staatsangehörigkeit, berichtet „Die Welt“. Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren betrug 23,6 Prozent.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )