Notfälle

Entschärfung: 3000 Potsdamer müssen Wohnungen verlassen

dpa
Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier.

Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier.

Foto: dpa

Potsdam. Rund 3000 Menschen haben am Mittwochmorgen wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in der Potsdamer Innenstadt ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Seit 8.00 Uhr werde das Sperrgebiet rund um den Fundort in der Heinrich-Mann-Allee unweit des Hauptbahnhofs noch einmal geprüft, teilte Juliane Güldner, Sprecherin des Verwaltungsstabs des Potsdamer Rathauses, am Mittwochmorgen mit. Sobald das Sperrgebiet nach der Prüfung im Laufe des Morgens freigegeben sei, starteten Experten vor Ort mit der Entschärfung der Weltkriegsbombe.

Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst gehe davon aus, dass die Bombe entschärft werden könne, teilte die Stadt auf Twitter mit. "Der Zünder ist nur leicht beschädigt. Dennoch ist er darauf vorbereitet, die Bombe auch sprengen zu können."

Im Sperrgebiet befinden sich unter anderem die Staatskanzlei sowie mehrere Ministerien und Landesämter, die Bundespolizei, ein Pflegeheim, das Humboldt-Gymnasium sowie zwei Kitas. Auf den Tram-Linien 91, 92, 93, 96, 98 und der Buslinie 690 kommt es ab 8.00 Uhr nach Angaben der Stadtwerke Potsdam zu Einschränkungen. S-Bahnen sowie Züge sind laut Stadt nicht betroffen.

© dpa-infocom, dpa:210511-99-558853/5

( dpa )