Gesundheit

Pop: Verschiedene Regeln in Berlin und Brandenburg möglich

dpa
Ramona Pop spricht während einer Pressekonferenz.

Ramona Pop spricht während einer Pressekonferenz.

Foto: dpa

Berliner müssen möglicherweise länger auf Lockerungen der Corona-Regeln warten als Brandenburger. Das machte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag deutlich. Sie verwies im RBB-Inforadio auf das Bundesrecht, wonach dafür die Schwelle von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen unterschritten werden muss, und zwar an fünf Werktagen in Folge.

"Wenn die Inzidenz in Brandenburg stabil unter 100 liegt und Berlin sich noch nicht klar eingependelt hat unter 100, gilt für uns das Infektionsschutzgesetz des Bundes", erkärte Pop. "Da sind wir gar nicht frei, andere Dinge zu machen." Im Grundsatz sei die Abstimmung mit Brandenburg aber richtig.

Nach einem Anstieg am Sonntag und Montag meldete das Robert-Koch-Institut am Dienstag für Berlin wieder eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100. Der Berliner Senat wollte am Dienstag über die Lage beraten. Lockerungen sind nicht in Sicht. "Um diesen Jo-Jo-Effekt zu vermeiden, wollen wir einen stabilen Trend, der deutlich unter 100 liegt", sagte Pop.

Bei den ersten Öffnungsschritten müsse dann der Grundsatz "draußen vor drinnen" gelten, weil im Freien die Ansteckungsgefahr sehr gering sei. Kultur und Sport wäre dann draußen denkbar, aber ohne große Menschenansammlungen. Wie im vergangenen Jahr solle auch der Außengastronomie mehr Fläche ermöglicht werden, um die Gäste zu entzerren.

© dpa-infocom, dpa:210511-99-550343/2

( dpa )