Eishockey

DEL-Finale: Eisbären wollen mit "Berliner Stil" zum Titel

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Wolfsburgs Sebastian Furchner (M) spielt gegen Berlins Simon Depres (l) und Berlins Mark Zengerle.

Wolfsburgs Sebastian Furchner (M) spielt gegen Berlins Simon Depres (l) und Berlins Mark Zengerle.

Foto: dpa

Berlin. Die Eisbären Berlin sind nur noch einen Schritt von ihrer achten Meisterschaft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) entfernt. Mit einem Heimsieg gegen die Grizzlys Wolfsburg am Freitagabend (19.30 Uhr/Magentasport) würden die Hauptstädter erstmals seit 2013 den Titel gewinnen und wieder zum alleinigen DEL-Rekordmeister aufsteigen.

Zuversichtlich stimmt Trainer Serge Aubin, dass sein Team die Wolfsburger im zweiten Finalspiel am Mittwoch erstmals in dieser Saison klar dominierte: "Wir haben unseren Stil gespielt, den Berliner Stil. Wir waren aggressiv und hungrig", lobte der Kanadier nach dem 4:1-Erfolg, mit dem die Eisbären den 1:1-Ausgleich in der Best-of-Three-Serie schafften. Zuvor hatten die Niedersachsen mit ihrer konsequenten Defensivtaktik alle vier Hauptrundenspiele und das erste Finalduell gegen die Eisbären gewonnen.

Auch für Nationalspieler Marcel Noebels war der große Einsatz der Schlüssel zum Sieg: "Wir haben viel investiert und sind von Anfang an viel gelaufen", sagte er. Zudem hob der Angreifer die Leistungstiefe im Team hervor. Schließlich trug der permanente Druck, den die Eisbären mit ihrem energischen Forecheck erzeugten, entscheidend dazu bei, das Wolfsburger Abwehrbollwerk zu knacken.

"Alle vier Reihen haben super gespielt. Jeder hat alles getan, um der Mannschaft Erfolg zu bringen", sagte Noebels. Für das Entscheidungsspiel fordert der Flügelstürmer nun einen finalen Kraftakt: "Am Freitag geht es wieder von null los", mahnte er. "Wir müssen unser Bestes bringen, um als Sieger vom Eis zu gehen."

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( dpa )