Stadtautobahn

Unfall auf der A100: Ermittlungen wegen illegalen Rennen

Unfall auf der A100: Zwei Autofahrer wurden zum Teil schwer verletzt.

Unfall auf der A100: Zwei Autofahrer wurden zum Teil schwer verletzt.

Foto: Thomas Peise

Ein Raser hat auf der Stadtautobahn A100 einen Unfall verursacht. Ein unbeteiligter Autofahrer wurde dabei schwer verletzt.

Berlin. Bei einem Unfall auf der Stadtautobahn A100 in Höhe Alboinstraße (Schöneberg) sind zwei Autofahrer teils schwer verletzt worden. In der Nacht zu Donnerstag fuhr ein 36-Jähriger in einem Porsche mit überhöhter Geschwindigkeit auf der A100 in Richtung Wedding, sagte eine Polizeisprecherin.

Demnach verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und rammte ein anderes Fahrzeug, das erst an einer Schutzplanke zum Stehen kam. Dessen 37 Jahre alter Fahrer erlitt schwere innere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.

Raser stand möglicherweise unter Drogen

Ermittelt werde gegen den Porsche-Fahrer, der sich bei dem Unfall leicht verletzte, nun wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss und Verdacht des illegalen Straßenrennens. Es habe sich dabei mutmaßlich um ein so genanntes Alleinrennen gehandelt, bei dem der Fahrer verkehrswidrig und rücksichtslos fährt, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen.

Die Fahrbahn der Stadtautobahn A100 in nördlicher Richtung war von etwa 1 bis 7 Uhr gesperrt. Auch der Tunnel Britz wurde gesperrt. Danach war die Unfallstelle zwar geräumt, doch der Rückstau war laut Verkehrsinformationszentrale bereits entsprechend lang. Eine Stunde und länger mussten manche Autofahrer einplanen.

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